Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Landratswahlen: SPD spricht von "zweiter Wahl", FDP bietet Gespräche an

LÜNEN Der Werner CDU-Chef Willi Jasperneite tritt bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr gegen Landrat Michael Makiolla (SPD) an. Wie CDU-Kreisvorsitzender Hubert Hüppe erklärte, hat der Kreis-Vorstand Japerneite am Dienstag Abend wie erwartet als Gegenkandidat zu Makiolla nominiert. „Das Votum ist einstimmig erfolgt“, berichtete Hüppe.

von Von Peter Fiedler

, 27.08.2008
Landratswahlen: SPD spricht von "zweiter Wahl", FDP bietet Gespräche an

Wilhelm Jasperneite (CDU) will als Gegenkandidat gegen Landrat Michael Makiolla (SPD) antreten.

Dabei haben nicht nur die Vorstandsmitglieder und Mitglieder des erweiterten Vorstands, sondern auch die ebenfalls eingeladenen Stadtverbandsvorsitzenden und die Vorsitzenden der einzelnen CDU-Vereinigungen Willi Jasperneite ihr volles Vertrauen ausgesprochen. Deshalb dürfte auch an der „Kür“ Jasperneites durch die Vertreterversammlung im Februar kein Zweifel bestehen.

Die FDP zieht eine gemeinsame Kandidatur mit der CDU in Erwägung, teilte FDP-Kreisvorsitzender Christoph Dammermann mit. „Die CDU und uns eint das Ziel, einen bürgerlichen Landrat im Kreis Unna wählen zu wollen. Wir laden Herrn Jasperneite ein, auch die Gremien der FDP von seinen Führungsqualitäten zu überzeugen“, so Dammermann. Nach den Gesprächen mit der CDU-Spitze über inhaltliche Gemeinsamkeiten werde der Kreishauptausschuss der FDP am 29. Oktober eine Entscheidung fällen.

„Wir hätten es besser gefunden, wenn die CDU nicht nur ihre zweite Wahl ins Rennen geschickt hätte“, kommentierte SPD-Unterbezirksvorsitzender Oliver Kaczmarek Jasperneites Nominierung und spielte damit auf den Rückzug des „eigentlichen Favoriten“ Hubert Hüppe an. Nach Ansicht von Kaczmarek steht Jasperneite für „Chaotisierung der Kreispolitik und konzeptlose Effekthascherei.“ Man sehe dem Wahlkampf frohen Mutes entgegen.

Lesen Sie jetzt