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Liebe braucht kein Visum

LÜNEN Ihr langer zärtlicher Blick sagt, ich liebe Dich. Aus seinen Augen spricht das selbe unfassbare Glück: Nach 18-monatigem Kirchenasyl im evangelischen Gemeindehaus und anschließender Abschiebung nach Serbien im Juni 2007 konnten sie sich jetzt wieder als mittlerweile verheiratet in die Arme schließen.

von Von Karl-Heinz Knepper

, 03.08.2008
Liebe braucht kein Visum

Glücklich vereint im Garten in der Eulenstraße in Niederaden: Familie Möller

Der 24-jährige Lehramtsstudent Dominik Möller aus Niederaden und die glutäugige Roma-Schönheit, Hadjera, sind endlich wieder vereint. Ihrem Antrag auf Familienzusammenführung wurde stattgegeben. Der erlösende Anruf kam vor 14 Tagen aus der deutschen Botschaft in Belgrad. Klar, dass sich auch die siebenjährige Sibel, die Tochter der 29-jährigen Roma Hadjera, über die Ankunft in der neuen Heimat und den gestrigen Festtag bei Zweit-Opa, dem evangelischen Pfarrer Wolfgang Möller, freute. Kennen und lieben gelernt hatten sich Dominik und Hadjera während der Zeit des Kirchenasyls in Niederaden.

Schon bei der Abschiebung im Juni 2007 auf dem Düsseldorfer Flughafen hatte er ihre Tränen mit dem Versprechen getrocknet. „Wir kommen wieder zusammen.“ Im Spätherbst hatten Dominik und Hadjera auf dem Standesamt ihrer serbischen Heimat, in Zrenjanin, den Bund der Ehe geschlossen. Ob denn die für ihn ungewohnte Küche der Roma eine Prüfung für ihre Ehe sei, wollten wir von Dominik wissen. „Ach wo. Ich habe das Essen der Roma, wenn ich Hadjera besucht habe, richtig genossen.“

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