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Lünen zahlt weniger, hat aber nicht zwingend mehr

Kreisumlage

Eigentlich war es eine gute Nachricht, die Kreisdirektor Mike-Sebastian Janke am Dienstag mitteilte: Die Kreisumlage sinkt. Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns tritt jedoch auf die Bremse.

Lünen

, 09.09.2018
Lünen zahlt weniger, hat aber nicht zwingend mehr

Im Lüner Rathaus wird derzeit viel gerechnet. Das Ergebnis gefällt nicht jedem. © Goldstein

Die Kreisumlage sinkt 2019 zum dritten Mal in Folge. Damit hatte die Kämmerei bei ihrer Haushaltsplanung sogar schon gerechnet, allerdings würde Lünen nach den nun vorgelegten Eckdaten nochmal 300.000 Euro mehr im städtischen Haushalt haben.

Zumindest theoretisch. Denn Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns (GFL) sieht jedenfalls keine Veranlassung, aufzuatmen. Zunächst einmal seien die in Unna vorgelegten Zahlen noch nicht verlässlich: „Änderungen könnten sich schon in dem Haushaltsentwurf und auch aus den anschließenden politischen Beratungen im Kreistag ergeben.“

Mit Blick auf die Gesamtentwicklung urteilt der Lüner Bürgermeister: „Die Entlastung bei der Kreisumlage kompensiert nur einen Teil der gemäß Landesprognose wahrscheinlich sinkenden Schlüsselzuweisungen nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz.“ Die endgültigen Zahlen zu diesem Gesetz seitens des Landes stünden jedoch noch aus.

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