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Lüner Lehrerin schrieb ersten Krimi: "Tödliches Solo"

LÜNEN In Lünen ist Brigitte Bracht als langjährige Lehrerin am Altlüner Gymnasium bekannt. Vielleicht auch bald als Krimiautorin. Denn mit ihrem Mann, dem Musiker Gerd Bracht, schrieb die gebürtige Lünerin einen ungewöhnlichen Krimi.

von Von Beate Rottgardt

, 26.03.2009
Lüner Lehrerin schrieb ersten Krimi: "Tödliches Solo"

Brigitte Bracht mit ihrem Krimi "Tödliches Solo", den sie mit Ehemann Gerd geschrieben hat.

„Tödliches Solo“, in der „Schwarzen Serie“ des Waxmann-Verlags erschienen, ist eine spannende Geschichte mit unterschiedlichen Handlungssträngen. Viele Kapitel spielen im Musikermilieu, das die Autoren aus eigenem Erleben kennen. Aber auch das Thema Schule spielt natürlich eine Rolle. Münster und das Sauerland sind u.a. Schauplätze.

Alles beginnt in den 60er Jahren, als Gerd Bracht in einer Schülerband spielt. Und endet in der heutigen Zeit mit einem „furiosen Showdown in den österreichischen Alpen“, so Steffi Stefan, Bassist des Panikorchesters von Udo Lindenberg. „Tödliches Solo“ fesselt den Leser so, dass man es eigentlich nicht aus der Hand legen kann, bevor man weiß, wie die Geschichte endet. Im Sommer 2007 dachten sich Brigitte und Gerd Bracht die Geschichte zusammen aus. „Wir haben viel darüber geredet, auch aus welchem Familienmilieu jemand stammt und warum er was macht“, erzählt sie. Nach vielen Diskussionen standen das Gerüst der Geschichte und die Zeitleiste der Ereignisse.

Dann begann das eigentliche Schreiben, bei dem immer wieder gemeinsam Teile verändert und Dialoge entwickelt wurden. „Es war eine tolle Sache, es zu zweit zu machen. Aber es gab auch Zündstoff, weil wir beide ja aus zwei verschiedenen Welten kommen.“ Und so soll es wahrscheinlich noch (mindestens) einen zweiten Krimi von „Bracht & Bracht“ geben. Die Ideen dazu sind schon da und wahrscheinlich wird man auch die eine oder andere Figur aus dem ersten Krimi wieder finden.

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