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Lüner auf dem Marktplatz krankenhausreif geprügelt

Streit mit Vorgeschichte

Ein 43-jähriger Lüner ist am Freitagnachmittag auf dem Marktplatz von mehreren Männern krankenhausreif geprügelt worden. Die Auseinandersetzung hatte offenbar eine Vorgeschichte.

Lünen

, 22.10.2018
Lüner auf dem Marktplatz krankenhausreif geprügelt

Auf dem Marktplatz ist der 43-jähriger Lüner verprügelt worden. © Foto Oskar Neubauer

Der 43-jährige Lüner ist bei dem Angriff auf dem Marktplatz schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Montag berichtet, war es zwischen ihm und zwei weiteren Männern schon einen Tag zuvor zu einer Auseinandersetzung gekommen.

Zeugen sahen Eisenstangen und Baseballschläger

Nach einer „verbalen Streitigkeit“ zwischen dem 43-jährigen Lüner sowie einem 32-jährigen und einem 52-jährigen Lüner im Bereich der Lange Straße hatte der 43-Jährige am Donnerstag (18. Oktober) mit einem Messer gedroht. Anschließend war er geflüchtet, aber später von Polizeibeamten festgenommen worden. Worum es bei dem Streit ging, sagte die Polizei auf Nachfrage nicht. Das werde noch ermittelt.

Am Freitag ging die Auseinandersetzung nun weiter. Diesmal hatten es allerdings der 52-Jährige sowie ein 21-jähriger Lüner mit drei bis vier weiteren Personen auf den 43-Jährigen abgesehen. Im Bereich des Marktplatzes verfolgte die Gruppe den Lüner „bewaffnet mit verschiedenen Schlagwerkzeugen“, wie die Polizei schreibt. Auf Nachfrage sagt eine Sprecherin, dass es sich dabei laut Zeugenaussagen um Eisenstangen und Baseballschläger gehandelt haben soll.

Verdächtige bekommen eine „Gefährderansprache“

Nachdem der 43-Jährige zunächst weglaufen konnte, holte die Gruppe ihn schließlich ein und begann auf ihn einzuschlagen. Der Mann versuchte sich mit einem Stuhl zu wehren.

Als die Polizei eintraf, flüchteten mehrere Männer. Den 21-Jährigen und den 52-Jährigen konnten die Beamten jedoch festnehmen. Den 43-Jährigen musste ein Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus bringen.

Die beiden anderen Männer brachten die Beamten ins Polizeigewahrsam. „Von dort mussten sie mangels Haftgründen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und einer Gefährderansprache entlassen werden“, schreibt die Polizei.

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