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Lüner spenden für Darios Delfin-Therapie

Behinderter Junge

LÜNEN Momentan liegt Dario Fröhner noch in Dortmund im Krankenhaus, erholt sich von einer Hüft-Operation. Und träumt von einer weiteren Delfin-Therapie in der Türkei. Noch ist die Realisierung dieses Traums für den schwerbehinderten Elfjährigen aber ein Problem.

von Von Beate Rottgardt

, 11.08.2009
Lüner spenden für Darios Delfin-Therapie

Ulrike Feldmann (r.) von "Stil und Blüte" überreichte 200 Euro an Bea Fröhner für die Delfintherapie von Dario.

„Es fehlen uns noch 3000 Euro für die Reisekosten“, erklärt Darios Mutter Bea Fröhner. Die gleiche Summe für die Delfin-Therapie, die für die Entwicklung des Jungen, der vor acht Jahren in einen Pool fiel und fast ertrank, hat der Verein „Schneewittchen e.V.“ zugesagt.

Nach unserem Bericht über Dario sind mittlerweile 340 Euro an Spenden auf dem Vereinskonto eingegangen. Gestern kamen 200 Euro dazu. Ulrike Feldmann, Besitzerin des Blumengeschäfts „Stil und Blüte“ hatte den Bericht gelesen und wollte helfen. „Statt Werbematerial für das Moonlight-Shopping zu kaufen, spende ich lieber für Darios Delfin-Therapie“, so Ulrike Feldmann. Darüber freute sich Darios Mutter Bea sehr: „Es ist toll, dass es noch Menschen gibt, die auch an andere denken.“ Denn schon zu oft hat sie das Gegenteil erlebt. „Es gibt auch Leute, die den Kopf schütteln, wenn wir mit Dario durch die Stadt gehen“, so die Mutter von vier Kindern.

Dario geht es nach der Hüft-Op schon wieder recht gut. Nächste Woche kommt er aus dem Krankenhaus nach Hause. Die Operation ist Folge des Unfalls vor acht Jahren. „Die erste Hüft-Operation hatte er schon 2001“, erzählt Bea Fröhner. Derzeit ist er eingegipst vom Oberschenkel bis zum Fuß, muss daheim noch entsprechend versorgt werden. Bilder von Dario und die Geschichte seines tragischen Unfalls im heimischen Pool stehen auf einer neuen Homepage, die mittlerweile ins Internet gestellt worden ist. Ulrike Feldmann hofft mit der Familie, dass sich weitere Spender finden werden. Und als Geschäftsfrau wünscht sie sich, dass bei einer nächsten ähnlichen Aktion à la Moonlight-Shopping auch an die Geschäfte nördlich der Persiluhr gedacht wird. „Wir waren alle irgendwie außen vor, man sollte auch Aktionen bei uns starten. Denn wir hatten auch bis Mitternacht geöffnet.“ 

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