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Mau-mau: Müde vom Mauer mauern

CHARLYS WELT Die in China praktizierte Massenchinesenhaltung hat dazu geführt, dass China sich massenhaft Chinesen und der eine Chinese sich für äußerst umgeben von anderen Chinesen hält. Wie Abhilfe geschaffen werden kann, erklärt Charly in seiner Kolumne.

von Von Karl-Heinz Knepper

, 19.08.2008
Mau-mau: Müde vom Mauer mauern

Die chinesische Mauer

Zwecks Entrudelung seiner selbst sucht der Chinese während der Olympischen Spiele gerne die verlassenen Plätze des Public Viewing auf, wo er außer ein, zwei großen Leinwänden vielleicht mal einen oder zwei Chinesen trifft, was bei einer Massenchinesenhaltung von 1,3 Milliarden Chinesen wenig ist. Geruht der entrudelte Chinese einmal richtig zu ruhen, bringen wir ihm das größte Verständnis entgegen. Wer jahrhundertelang an einer blöden Mauer rummauert, muss ja irgendwann müde werden. Auch findet der vom Mauerbau genesende Chinese beim Public Viewing Platz für einen geradezu himmlischen Frieden, den er auf dem Platz des himmlischen Friedens garantiert nicht hätte, wenn da wieder ein paar Tibeter Trouble machen würden und so tun würden, als seien sie Tibeter. Westliche Beobachter sprechen im Zusammenhang von zwei, drei Chinesen beim Public Viewing gerne vom„Zweier oder Dreier ohne“, was soviel heißen soll, wie zwei, drei Chinesen ohne noch mehr Chinesen. Auch wird in westlichen Medien gerne geschlussfolgert, dass die Plätze beim Public Viewing in China deswegen so leer sind, weil alle Chinesen wegen ihres Idols Liu Xiang (verletzter Hürdenläufer) in ihre chinesischen Kissen weinen würden oder gerade den Sack Reis festhalten, der, sollte er wirklich umfallen, bei uns eh keinen kratzt.

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