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Neuer Automat im Rathaus nimmt auch Fingerabdrücke

Digitalisierung

Die Stadt hat den alten Passbildautomaten im Rathaus in den Ruhestand geschickt. Der Nachfolger nennt sich Selbstbedienungs-Service-Terminal. Und kann mehr. Viel mehr.

Lünen

, 12.09.2018
Neuer Automat im Rathaus nimmt auch Fingerabdrücke

Yvonne Helgers, Leiterin des Bürgerbüros, und Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns am neuen Selbstbedienungs-Terminal. © Günther Goldstein

Das Lüner Rathaus ist im Bereich des Bürgerbüros wieder ein Stück digitaler und, wie es Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns sagte, kundenfreundlicher geworden.

Nachdem der gute alte Fotoautomat nach vielen Jahren ausgedient hatte, wurde er jetzt durch einen sehr modernen „Kollegen“ ersetzt.

Das neue Selbstbedienungs-Service-Terminal, aufgestellt am gleichen Platz im Foyer, mit dem Namen „Speed Capture“ liefert gleich drei persönliche Daten in einem Arbeitsgang.

Menü in sechs Sprachen

Das Menü, zur Zeit in sechs Sprachen verfasst, führt den Nutzer durch das Programm und macht alle Schritte von alleine. Es beginnt mit einem biometrischen Portrait. Dafür bringt sich der neue Automat in die richtige Position und fährt an seiner Führungsstange rauf oder runter. Danach dauert es noch einen Moment, dann signalisiert der Blitz, dass die Aufnahme gemacht wird.

Es werden mehrere Bilder gemacht, die hinterher zur Auswahl stehen. Die korrekten sind durch einen grünen Haken gekennzeichnet.

Als nächstes kommen die Fingerabdrücke an die Reihe, die bei verschiedenen Papieren erforderlich sein können. Zum Abschluss wird noch eine Unterschrift gefordert, dann ist die Prozedur abgeschlossen.

Der entstandene Datensatz steht dann den Mitarbeitern des Bürgerbüros zur Verfügung und gegebenenfalls auch der Ausländerbehörde.

Bürgermeister probierte es aus

Der Bürgermeister probierte das Terminal Mittwochmorgen (12. September) selbst aus und ließ sich von Yvonne Helgers, der Leiterin des Bürgerbüros alles erklären. Mit dabei war auch Roland Brinkhoff, der die Abteilung für Ausländerangelegenheit leitet.

„Diese neue Anschaffung ist für beide Seiten eine Verbesserung und Erleichterung bei der Abwicklung von Anträgen“, stellte Yvonne Helgers fest, „die Datensätze werden nach einer bestimmten Zeit wieder gelöscht und bleiben ausschließlich im Rathaus.“

Das neue Fototerminal ist ab sofort einsatzbereit. Es bedarf lediglich noch einer kleinen baulichen Maßnahme, um es künftig auch für Rollstuhlfahrer nutzbar zu machen.

Sechs Euro kostet die Benutzung des Terminals. Eine Firma stellte das Gerät kostenlos für die Stadt auf. Stadt und Firma teilen sich die Einnahmen.
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