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Nicht alle Wünsche der künftigen Fünftklässler gehen in Erfüllung

Drei weiterführende Lüner Schulen müssen Kinder abweisen

876 Viertklässler wurden an den neun weiterführenden Schulen in Lünen angemeldet. Drei Schulen waren besonders beliebt bei künftigen Fünftklässlern und müssen nun Kinder abweisen. Nicht alle Wünsche können erfüllt werden.

Lünen

, 25.02.2018
Nicht alle Wünsche der künftigen Fünftklässler gehen in Erfüllung

204 Kinder wurden an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule angemeldet. 88 müssen aber andere Schulen besuchen. © Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Die Anmeldungen an den weiterführenden Schulen sind vorbei. 876 künftige Fünftklässler wurden angemeldet.

Drei Schulen müssen Schüler abweisen, weil sie nicht genug Kapazitäten haben. Es sind die Geschwister-Scholl-Gesamtschule (GSG) mit 204 Anmeldungen, die Realschule Altlünen (123) und das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium (FSG, 124), so Jürgen Grundmann, Leiter der Schulverwaltung. „Wir freuen uns über die gute Entwicklung bei den Realschulen“, so Grundmann. Die Scholl-Gesamtschule musste bisher in jedem Jahr Schüler abweisen, wird wieder vierzügig starten. Für alle abgewiesenen Kinder gibt es Platz an anderen Lüner Schulen.

Schulen prüfen jetzt die Anmeldungen

An den beiden Hauptschulen gab es so viele Anmeldungen, dass sowohl die Heinrich-Bußmann-Schule als auch die Profilschule im Schuljahr 2018/19 zweizügig starten können. Es werden wohl noch Anmeldungen dazu kommen, so Grundmann.

Um entscheiden zu können, welche Schüler abgewiesen werden müssen, prüfen die Schulen die Nähe zur Schule (unzumutbarer Schulweg), ob es sich um Geschwisterkinder handelt oder ob ein Härtefall vorliegt. Dann bekommen die Eltern der Kinder, die nicht aufgenommen werden können, Post. Die Briefe des FSG und der GSG sind schon verschickt, die Realschule Altlünen folgt jetzt. Denn an Realschulen und Hauptschulen gab es eine zweite Anmeldewoche für die Schüler, die bereits nach der ersten Anmeldewoche abgewiesen werden mussten.

Freude über die Beliebtheit

Was sagen die Leiter der drei Schulen, die zuviele Anmeldungen haben? Alle drei freuen sich über die offensichtliche Beliebtheit ihrer Schulen. Hermann-Josef Wittmann (Realschule Altlünen): „Nachdem zwei, drei Jahre das Gerücht, unsere Schule würde schließen, umgegangen ist, sind wir heilfroh, dass das vorbei ist. Wir haben seit 2012 das Gütesiegel „Schule und Beruf“ und den Bereich Technik ausgebaut und alles, was wir anbieten, am Tag der offenen Tür dargestellt.“ Etwa 23 Ablehnungen wird es geben.

Christian Gröne (GSG): „Ich glaube, wir haben ein sehr attraktives Angebot und unser Grundprinzip ist, jeden anzunehmen wie er ist und ihn zum bestmöglichen Abschluss zu führen. Wir müssen leider 88 Schüler ablehnen.“

FSG startet vierzügig

Heinrich Kröger (FSG): „Wir haben uns entschieden, nur acht Schülern abzusagen. Somit starten wir vierzügig mit jeweils 29 Fünftklässlern pro Klasse. Das haben wir intern besprochen. Ich glaube, dass bei der Entscheidung fürs Stein unser Profil eine wichtige Rolle spielt, dass die Kollegen eine gute Arbeit machen. Wir bieten sowohl Sprachförderung als auch das Drehtür-Projekt für Begabte.“

Die Anmeldezahlen für das Schuljahr 2018/19. Profilschule Lünen 23 (Schuljahr 2017/18: 24 Anmeldungen/36 Aufnahmen), Heinrich-Bußmann-Schule 45 (41/47), Realschule Altlünen 123 (80/92), Realschule Brambauer 93 (97/101), Ludwig-Uhland-Realschule 79 (79/84), Freiherr-vom-Stein-Gymnasium 124 (130/115), Gymnasium Altlünen 85 (76/94). Geschwister-Scholl-Gesamtschule 204 (170/116), Käthe-Kollwitz-Gesamtschule 100 (104/125)
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