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Ökumenisches Straßenfest setzt Zeichen für christliche Verbrüderung

LÜNEN Es war ein Fest der Superlative und ein Zeichen dafür, dass die Gemeinden leben. Zwischen 3000 und 4000 Gäste besuchten am Samstag das 6. Ökumenische Straßenfest rund um die St. Gottfried-Kirche.

von Von Volker Beuckelmann

, 31.08.2008
Ökumenisches Straßenfest setzt Zeichen für christliche Verbrüderung

Farbenprächtig präsentierten sich die jungen Fächer-Tänzerinnen von Soon Ja Thal, die mit Anmut das Publikum begeisterten.

Von überall strömten die Besucher herbei, um dabei zu sein, Aktionen von 48 Gruppen zu erleben und bis in die Nacht hinein viele Höhepunkte zu genießen.

Eröffnet wurde das Fest am Samstag gegen 14 Uhr mit Gesangsdarbietungen der Kindergärten von St. Gottfried bzw. des Johannesbezirks. Damit feierten die Gäste zu gleich 50 Jahre St. Gottfried-Gemeinde. Das Jubiläum stand unter dem Motto „Veränderung gestalten – Gemeinschaft erhalten“. Zwischen 16 und 18 Uhr kamen die meisten Besucher. „Wir ziehen in die blühende Welt“, sang die Liedertafel Westfalia Wethmar unter der Leitung von Hermann-Josef Israel. „Die Liedertafel wurde 1876 gegründet und ist der älteste Verein in Wethmar“, sagte Rembert Pieper, der das Fest moderierte und betonte, dass der Chor in seiner Geschichte immer viel Wert darauf gelegt habe, kein Werkschor der Eisenhütte Westfalia zu sein. Für ihren mehrstimmigen Gesang ernteten die Sänger viel Applaus. Farbenprächtig präsentierte sich der nächste Höhepunkt, die jungen Fächer-Tänzerinnen von Soon Ja Thal, die mit Anmut das Publikum begeisterten.

„Man kann sehen, wie es den jungen Damen Freude gemacht hat“, sagte Rembert Pieper. Danach ergriff Pfarrer Ulrich Klink das Mikrofon und machte Werbung für die Tombola. Eine der Fragen lautete: „Wie hoch ist das Gewicht der Kirchenglocken von St. Gottfried, fünf Stück, und der Glocken des Glockenturms am Johanneshaus, vier Stück?“ Zu gewinnen waren mehrere Einkaufsgutscheine. Die Überschuss-Einnahmen waren zu jeweils 50 Prozent bestimmt für die beiden Kindergärten sowie die Partnergemeinden Bathery (Indien) von St. Gottfried bzw. Namibia (Afrika) vom Johannesbezirk.

Passend dazu erklangen afrikanische Trommel-Rhythmen von der Trommlergruppe der Hauptschule Wethmar, die die Gäste erfreuten. Auch der vor 32 Jahren gegründete Frauenhobbychor Wethmar, geleitet von Henryk Hans, fand beste Töne etwa mit Titeln von Abba oder aus der Opernwelt. Besonders für Kinder gab es viele Spiel- und Info-Stände, so etwa ein Bibelquiz, das angeboten wurde von der Gruppe „Famgo“, die alle vier bis sechs Woch den Familiengottesdienst in St. Gottfried mit kreativen Ideen und Rollenspielen gestaltet. Mit Hilfe des „Famgo-Teams“ konnte z.B. der kleine Bünyamin viele Fragen beim Bibelquiz richtig beantworten. Der Abend gehörte der Band „Take 9“ von der St. Norbert-Gemeinde. Sie begeisterte mit modernen Titeln das Publikum. „Die Gemeinden arbeiten so schön zusammen. Es wird viel geboten“, freute sich Elisabeth Schindler, die mit ihrer Tochter und der Enelin das Fest besuchte. Am Sonntag sorgte der gemeinsame ökumenische Gottesdienst mit den Pfarrern Ulrich Klink auf evangelischer und Pfarrer Marian Szalecki auf katholischer Seite für den zeremoniellen Höhepunkt des beeindruckenden Festes 

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