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Ökumenisches Stühlerücken in Gahmen

Nach Gemeindehaus-Abriss

Von wegen Notlösung: Die Nutzung des Katholischen Gemeindehauses am Lindeneck in Gahmen auch von der evangelischen Gemeinde und den Organisationen, die bisher im Gemeindehaus Kümperheide untergebracht waren, versetzt die Beteiligten regelrecht in Aufbruchstimmung.

LÜNEN

von Von Britta Linnhoff

, 22.06.2012

Weil das evangelische Gemeindezentrum abgebrochen wird und an dieser Stelle ein neues soziokulturelles Zentrum entsteht, rückt man nun ein paar hundert Meter weiter Richtung Stadtgrenze bei den katholischen Nachbarn zusammen: „Es war von Anfang an ein positives Gesprächsklima, wir finden es alle richtig spannend“, sagt Pastor Marc Stücker und auch Marie Luise Bolte vom Frühstücksbasar der evangelischen Kirchengemeinde, freut sich auf das Zusammentreffen mit anderen Menschen. 

Bis zum 28. Juni noch findet der Frühstücksbasar mit seinem Kleiderverkauf an der Kümperheide statt. Das erste Mal am Lindeneck findet der Basar am 28. August statt. An dieser Stelle allerdings ohne Frühstück, weil das schon die Tafel organisiert.  

Die Ersten haben den Umzug schon hinter sich: Ein Integrationskurs für Frauen der Volkshochschule ist schon da. Auf einen richtig schönen, großen Raum darf sich das Jugendcafé freuen: Die katholische Kirchengemeinde hat mehr als die Hälfte ihres Gottesdienstraumes durch eine Wand abgetrennt.

Der neu gewonnenen Raum gehört dem Jugendcafé. Mitte Juli soll der Umzug vonstatten gehen. Erster Öffnungstag am neuen Standort ist der 20. August. Den Schlüssel hat Jugendcafé-Leiterin Vanessa Ladeck aber schon.  Etwa 3000 Euro hat man in das Gemeindehaus investieren müssen für das gemeinsame Miteinander: Nötig war zum Beispiel in eine neue Beleuchtung; außerdem wurde ein weiterer Ein- und Ausgang reaktiviert.Zu den anderen Gruppen, die hier zum Lindeneck ziehen, gehören auch der Seniorenkreis, die Mundharmonikagruppe, der Seniorenmittagstisch und ein Handarbeitskreis.  

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