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Pfarrer Feil feiert seinen 70.

LÜNEN Musik liegt ihm am Herzen und so ist es kein Wunder, dass der Festgottesdienst zum 70. Geburtstag von Pfarrer Horst Feil sehr musikalisch wird.

von Von Beate Rottgardt

, 21.08.2008
Pfarrer Feil feiert seinen 70.

Pfarrer Horst Feil vor einem Kreuz, das aus seiner alten Grundschule in Wiedenbrück stammt und das ihm ein Freund von dort geschenkt hat.

Am Sonntag, 31. August, gestalten um 15 Uhr der Kinder- und Jugendchor sowie der Kirchenchor der Herz-Jesu-Gemeinde den Festgottesdienst gemeinsam mit dem Bläserkreis St. Marien nach Noten.

Anschließend lädt Feil ins Pfarrheim zum Empfang mit Kaffeetrinken und Gelegenheit zum Gratulieren. „Persönliche Geschenke wünsche ich mir nicht, stattdessen möchte ich die Arbeit von Paul Stapel, der hier mal Vikar war, für Straßenkinder in Brasilien unterstützen“, so Feil. Auch wenn der runde Geburtstag schon am 21. Juli war – gefeiert wird jetzt nach den Ferien mit der Gemeinde. Geboren wurde Feil in Wiedenbrück, wo er auch die Schule besuchte und ursprünglich Bauingenieur werden wollte. Dass er sich dann doch für Theologie entschied, lag an seinem Engagement in der katholischen Jugendarbeit, an den Priestern, die die Gruppen betreuten und an der Aufbruchstimmung durch das 2. Vatikanische Konzil und die Würzburger Synode. Ein Vikar riet ihm, ein humanistisches Abitur abzulegen. Und das tat Feil dann auch. „Zunächst habe ich Philosophie in Paderborn studiert und danach zwei Jahre Theologie in Innsbruck.“

Anschließend wechselte er nach Regensburg, wo der heutige Papst Benedikt sein Professor in Dogmatik war. „Beim damaligen Professor Ratzinger habe ich auch mein Staatsexamen gemacht.“1972 wurde Feil in Paderborn zum Priester geweiht. Nach Stationen als Vikar rief ihn der Bischof an, um ihn zum Militärpfarrer in Erndtebrück zu berufen.Vor 17 Jahren kam er dann nach Lünen, in die Herz-Jesu-Gemeinde. „Ich habe schon meine Grundsätze und Prinzipien, an denen man sich reiben kann, aber das erzeugt ja auch Leben.“ Und so sieht er Herz-Jesu auch als sehr lebendige Gemeinde mit „erfreulich gutem Gottesdienstbesuch“. Wichtig sind ihm die Gespräche, vor allem die mit trauernden Angehörigen. Dass die Kirchenmusik in Herz-Jesu einen großen Stellenwert hat, ist auch Pfarrer Feil zu verdanken, der selbst oft bei den Auslandsreisen des Kirchenchores dabei war.

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