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Runder Tisch soll Probleme lösen helfen

Seepark-Diskussion

Anfang kommender Woche werden rund um den Seepark in Horstmar neue Schilder aufgestellt: Die sollen als Teil eines Maßnahmenbündels dafür sorgen, dass der Ärger rund um See weniger wird.

LÜNEN

08.06.2012
Runder Tisch soll Probleme lösen helfen

Der Parkplatz Seepark: Hier wurden weniger Falschparker erwischt.

Die Diskussion um die Zustände im Sommer am See waren nach einer Auseinandersetzung Ende Mai, bei der ein Mann durch einen Messerstich verletzt wurde, wieder verschärft geführt worden.

Es wird abgeschleppt Die zusätzlichen Schilder sollen nach Auskunft der Stadt ausdrücklich darauf hinweisen, dass in diesen Bereichen tatsächlich auch abgeschleppt wird; die Schilder werden zusätzlich zu den bereits stehenden Halteverbotsschildern aufgestellt.

Darüber hinaus sollen Mitarbeiter des Ordnungsamtes mit Flyern ausgestattet werden, die die Seepark-Besucher auf Parkmöglichkeiten hinweisen. Die Verteilung war bereits für dieses Wochenende angedacht; angesichts der Tatsache, dass kein Badewetter angekündigt ist, verzichtet man nun aber auf den Einsatz. Der soll nachgeholt werden, sobald sich Badewetter einstellt, heißt es bei der Stadt.

Unterdessen hat Martin Püschel, Vorsitzender des SPD Ortsvereins Horstmar, an die Verwaltung appelliert:  "Frei von Tabus und Polemik" solle mit den Bürgern an einem Tisch gemeinsam nach Lösungen des komplexen Themas" gesucht werden. Dazu solle ein "Runder Tisch" eingerichtet werden.

Subjektives Sicherheitsbedürfnis Dabei sei auch das "möglicherweise nur subjektive Sicherheitsbedürfnis der Bürger zu berücksichtigen", so Püschel. Die Bürger in Horstmar übten sich seit vielen Jahren in Geduld. Sie könnten nun aber nicht mehr nachvollziehen, warum Menschenmassen, von denen nur ein geringer Teil aus Lünen und ein noch geringerer Teil aus dem Ortsteil komme, sie über Jahre hinweg in ihrer Freizeit beeinträchtigen könne.

Die GFL-Fraktion im Rat hat bereits den Vorschlag für eine Art Runden Tisch ausdrücklich begrüßt. Ein solches Vorgehen biete die Möglichkeit, Lösungen des seit Jahren bestehenden Problems voranzutreiben.

Alle Betroffenen ansprechen Wichtig erscheint der GFL-Fraktion, dass Vertreter aller Betroffenen daran teilnehmen können. Dazu zählen neben den politischen Parteien auch Vertreter der Bürger und Siedlergemeinschaften, sowie die Träger öffentlicher Belange, wie Verwaltung, Polizei und Feuerwehr. Eine neutrale Person sollte nach Ansicht der GFL als Mediator fungieren und dem Runden Tisch vorsitzen. Das ermögliche zielgerichtetes Arbeiten ohne politische Grabenkämpfe. 

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