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Sanierung von Hufnagel-Gebäude verzögert sich

Problemhaus in Brambauer

Probleme mit der Statik haben die Sanierungsarbeiten am früheren Hufnagel-Kaufhaus in Brambauer erneut verzögert. Dies teilte der zuständige Bauunternehmer Erol Kochan am Donnerstag mit. Einen neuen Termin für den Baubeginn gibt es aber schon - und auch einen Plan, wann alles fertig sein soll.

BRAMBAUER

15.10.2016
Sanierung von Hufnagel-Gebäude verzögert sich

Das Hufnagel-Haus in Brambauer soll im März 2017 in neuem Glanz erstrahlen - aktuell stocken die Arbeiten aber.

Nachdem die Stadt schon im vergangenen Jahr die Baugenehmigung erteilt hatte, tat sich Gebäude an der Kreuzung Königsheide/Waltroper Straße lange Zeit jedoch nichts. Dann gab Bauunternehmer Erol Kochan im August überraschend den Startschuss für die Komplettsanierung des ehemaligen Kaufhauses.

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Als Bauunternehmer hatte er die Arbeiten im Auftrag seines Onkels Seracettin Kochan übernommen; der lebt in Bayern und hatte das Gebäude Ende 2014 erworben. Schnell war das Haus eingerüstet; Arbeiter deckten die alten Dachpfannen ab und zerlegten den Dachstuhl. „Verschweißte Planen sorgen jetzt dafür, dass es nicht hineinregnet“, erklärt Erol Kochan.

In drei Wochen soll es weitergehen

Dass sich daraufhin wochenlang nichts mehr getan habe, sei auf statische Schwierigkeiten zurückzuführen gewesen. Jetzt seien die Dachdecker und Zimmerleute wieder beauftragt. „In etwa drei Wochen wird das Baumaterial geliefert“, verspricht Kochan. „Dann geht es weiter.“

In weiteren vier Wochen solle ein neuer Dachstuhl entstehen und mit Pfannen eingedeckt sein. Winterwetter stelle kein Problem dar. Im neuen Jahr würden dann die Trockenbauarbeiten im Gebäude beginnen. „Wir werden auch neue Fenster einsetzen“, sagt der Bauunternehmer. Bis März hofft er, die Arbeiten abgeschlossen zu haben.

Eine halbe Million  Euro soll die Sanierung kosten

„Danach wird noch die Fassade erneuert.“ Champagnerfarben wollen die Kochans sie gestalten. Im Mai – so zumindest die Planungen – soll das frühere Kaufhaus in neuem Glanz erstrahlen. Rund 500.000 Euro lässt sich Eigentümer Seracettin Kochan die Sanierung nach Angaben seines Neffen kosten. Das Nutzungskonzept habe sich nicht verändert: Acht Wohnungen will Kochan vermieten; im Erdgeschoss solle ein Restaurant eröffnen, das auch Frühstück und Mittagessen anbiete. Auch eine Rechtsanwalts- und Notarskanzlei werde später im Haus Platz finden. „Vorverträge mit interessierten Mietern gibt es aber noch nicht“, sagt Erol Kochan.

Der schlechte Zustand des Gebäudes und die zahlreichen Schmierereien an der Fassade hatten immer wieder zu Beschwerden durch die Bürger geführt. Im Juli hatten einige auch Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns (GFL) in seiner Bürgersprechstunde damit konfrontiert. Damals hatte der Rathauschef erklärt, der Stadt seien die Hände gebunden.

 

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