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Scheinehe: Lüner muss Geldstrafe zahlen

LÜNEN/ DORTMUND Seine Scheinehe mit einer Frau aus Marokko kommt einem Pizzabäcker aus Lünen teuer zu stehen. Das Dortmunder Landgericht entschied am Freitag in der Berufungsverhandlung, dass der Mann eine Geldstrafe von 1250 Euro zahlen muss.

von Von Martin von Braunschweig

, 01.08.2008

Der 27-Jährige hatte die neun Jahre ältere Frau im Oktober 2006 in ihrer marokkanischen Heimat geheiratet. Die deutschen Behörden verweigerten der Frau jedoch sofort danach ein Visum. Sie wollten nicht an eine Liebesheirat glauben. In einer zeitgleichen Befragung des Paares hatten sich eklatante Abweichungen ergeben. Weder das Kennenlernen noch die Hochzeitsfeierlichkeiten noch die gemeinsamen Zukunftspläne wurden von den Eheleuten übereinstimmend geschildert. Der Lüner konnte noch nicht einmal den Nachnamen seiner Frau buchstabieren.

„Dass das eine Scheinehe war, ist so sicher wie das Amen in der Kirche“, sagte die Vorsitzende Richterin Ulrike von Dellingshausen in der Urteilsbegründung.

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