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Schlichter Hoffnungsträger

BRAMBAUER "Es entsteht ein Kirchplatz, der seinen Namen verdient hat", so Pfarrer Ralf Hubert Bronstert vor den rund 50 Gemeindemitgliedern, als er gestern im Pfarrheim den Sieger-Entwurf für das neue Zentrum vorstellte.

von Von Volker Beuckelmann

, 04.08.2008

Eine spannende Frage stand seit Monaten im Raum: Wie wird das neue katholische Gemeindezentrum Herz-Jesu aussehen? Pfarrer Ralf Hubert Bronstert, Vorsitzender des Kirchenvorstandes, gab gestern im voll besetzten alten Pfarrheim an der Richardstraße die Antwort darauf.

Der Gewinner-Entwurf biete eine städtebaulich gelungene Einbindung in das Umfeld. Die einfach gegliederte Architektur des nach Süden ausgerichteten Gebäudes gebe ein gutes Bild ab, das auch eine Chance für die Gemeinde bieten würde.

Richtiger Kirchplatz

"Es entsteht ein Kirchplatz, der seinen Namen verdient hat", schilderte Pfarrer Bronstert, vor den rund 50 Gemeindemitgliedern das Fazit der Jury. Die übrigen Freiflächen des zweigeschossigen, ruhigen und homogen aussehenden Baukörpers, er besteht nach dem Entwurf von Farwick und Grote aus sandfarbenen hellgelben Sichtbetonoberflächen in Massivbauweise, seien sinnvoll geordnet. Energietechnisch soll das neue Pfarrheim hoch gedämmt und mit passiver Sonnenenergieausnutzung ausgestattet sein.

Vorgesehen sind ein großer Saal von 75 qm, ein kleinerer von 40 qm, eine Halle von 25 qm sowie eine Altenstube von 40 qm. Die Gruppenräume im Erdgeschoss sollen funktional ausgestattet sein und könnten bei größeren Veranstaltungen zusammen gefasst werden.

Das künftige Pfarrheim, die Baukosten sollen maximal 900 000 Euro betragen, soll mit 385 Quadratmetern Gesamtfläche rechts an der Ecke Josef-/Waltroperstraße errichtet werden, so der Entwurf, über den noch der Kirchenvorstand entscheiden muss. "Zum Baubeginn kann man noch nichts sagen", teilte Pfarrer Bronstert mit. Was das Gebäude des alten Pfarrheims betrifft, seien noch Gespräche mit einem möglichen Investor zu führen. 230000 Euro würde die Gemeinde vom Erzbistum Paderborn erhalten. Der Rest muss aus dem Verkauf des alten Pfarrheims und aus Spenden erzielt werden.

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