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So soll sich Lünen-Süd 2019 weiter verändern

Städtebauförderung

Seit 2014 ist Lünen-Süd Teil des Städtebauförderprogramms „Stadtumbau West“. Auch für 2019 werden wieder Fördergelder beantragt, die insgesamt vier Maßnahmen zugute kommen sollen.

Lünen-Süd

, 24.11.2018
So soll sich Lünen-Süd 2019 weiter verändern

In der Bürgerwerkstatt war der Ziethenpark in Lünen-Süd bereits Thema. Nun soll die Maßnahme in das Städtebauförderprogramm aufgenommen werden. © Beuckelmann (A)

Konkret sieht die Stadtverwaltung 490.000 Euro für die Jahre 2019 und 2020 vor. 10.000 Euro sind bereits für das laufende Haushaltsjahr veranschlagt - sie dienen dazu, Entwürfe für die vier geplanten Maßnahmen zu erstellen und erste Kosten zu schätzen. Die verbleibenden 480.000 Euro will die Verwaltung dann auf die kommenden beiden Jahre verteilen. 80 Prozent dieser Kosten wären durch Fördergelder gedeckt - der Eigenanteil der Stadt läge dann bei 98.000 Euro.

Eine Bürger-Werkstatt hatte viele Ideen für die Entwicklung von Lünen-Süd zutage gefördert. Dem Ausschuss für Stadtentwicklung hatte die Verwaltung am 20. November vier Maßnahmen vorgestellt, die für 2019 umsetzbar erscheinen. Dabei spielte auch der „vorhandene Finanzrahmen unter weiterer Berücksichtigung der Förderfähigkeit und des Kosten-Nutzens“ eine Rolle.

Die geplanten Maßnahmen im Einzelnen:

1. Neugestaltung Ziethenpark: Hier soll ein zentraler Aufenthalts- und Erholungsbereich mit einer multifunktionalen Spiel- und Sportfläche entstehen. Diese Maßnahme belastet den Finanzrahmen von 490.000 Euro nicht - denn sie ist eine Ergänzungsmaßnahme zum neuen Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün“. Bis Ende November muss die Stadt hier ihren Förderantrag einreichen, mit einer Zusage wäre im Herbst 2019 zu rechnen. Das Gesamtvolumen beträgt 715.000 Euro, auch hier wären 80 Prozent förderfähig.

2. Neue Eingänge zum Südpark: Laut einem Gutachten sei der Südpark nur schwer zu finden, weil seine Eingänge schlicht nicht markant genug sind. Mit neuen, „farblich prägnanten Pflanzenbändern“ sowie neuen Wegen und Beschilderungen soll sich das ändern.

3. Verbreiterung der Wegquerung ehemalige Zechenbahntrasse/Jägerstraße: „Um den Radverkehr und damit auch die Nahmobilität weiter zu fördern, erkennt der Gutachter Handlungsbedarf am Kreuzungsbereich zur Jägerstraße“, heißt es seitens der Stadt. „Geplant ist, die Jägerstraße im Fahrbahnbereich mit einem farblich abgesetzten Belag zu versehen und die Fahrbahn höhengleich zur ehem. Zechenbahntrasse auszubauen.“

4. Qualifizierung des „Schwarzen Weges“: Ebenfalls eine Maßnahme zugunsten des Radverkehrs. Der „Schwarze Weg“ ist eine alte Fußwegverbindung zwischen Uhlandstraße und Lutherstraße. Sie soll künftig als Alternative zum Radfahren auf der Jägerstraße dienen.

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