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Spazierweg an der Lippe bleibt bis Mitte August Schotterpiste

Lippedeich

Bauarbeiter und Geräte sind weg, der Weg aber längst nicht fertig - Anwohner fragen sich, wie es mit den Bauarbeiten nahe des Segelflugplatz weitergeht. Die Antwort macht Hoffnung.

Lünen

, 20.07.2018
Spazierweg an der Lippe bleibt bis Mitte August Schotterpiste

Ein Leser hat bemerkt, dass nach wochenlangen Arbeiten der Weg an der Lippe entlang zwischen Marie-Juchacz-Straße und Segelflugplatz eine Schotterpiste mit vielen Löchern geblieben ist. © Fröhling

Jürgen Wetzke wundert sich: Wochenlang ist am Spazierweg an der Lippe entlang zwischen Marie-Juchacz-Straße und Segelflugplatz gearbeitet worden. Jetzt scheinen die Arbeiten beendet – geblieben ist eine Schotterpiste mit vielen Löchern. „Die Gerätschaften sind weg, die Sperrungen sind aufgehoben – das ist doch nichts Halbes und nichts Ganzes“, sagt Wetzke. Er selbst ist dort häufig mit dem Hund zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs. Der grobe Schotter sei gerade für viele Ältere Menschen problematisch, die vom nahe gelegenen Seniorenzentrum aus dort entlang spazierten.

Betriebsweg

Verantwortlich für den Weg und damit die Bauarbeiten ist der Lippeverband, es handelt sich nämlich offiziell um einen Betriebsweg auf dem Lippedeich, der auch öffentlich zugänglich ist. Das erklärt Michael Steinbach, Sprecher des Lippeverbandes, auf Anfrage. Er kann auch beruhigen, denn die Bauarbeiten sind keineswegs so abgeschlossen, wie sie scheinen. „Die Arbeiten wurden nur unterbrochen, weil die Firma Betriebsferien macht“, sagt Steinbach. Im Juni hätten die Arbeiten angefangen.

Mehr als 500 Meter

Die seien nötig gewesen, weil der Weg auf insgesamt über 500 Metern wieder richtig instand gesetzt werden musste. In dem Zusammenhang seien auch vier Bänke neu aufgestellt worden. Mittlerweile, sagt Steinbach, würden nur noch die abschließenden Arbeiten fehlen. Heißt im Klartext: Die Deckschicht fehlt noch. Das soll sich bald ändern, laut Plan sollen die Arbeiten dann am 17. August beendet sein. Eine sogenannte „wassergebundene Deckschicht“ wird es dann dort geben – also einen Schotterweg.

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