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Spielplatz-Schließung: "Niederadener sind sauer"

Video-Interview

Der Protest gegen den Abbau der Spielgeräte auf dem Spielplatz An der Gräfte hält an: Eine Liste mit 551 Unterschriften für den Erhalt übergab Niederadens SPD-Chefin Renate Schmeltzer-Urban am Dienstag Lünens Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick. Was sie fordert, hofft und bemängelt hat sie uns im Video-Interview erzählt.

NIEDERADEN

, 18.11.2014

Renate Schmeltzer-Urban von der Niederadener SPD übergab im Beisein von Vertretern verschiedener Stadtteilorganisationen die Unterschriften-Liste für „Spielplätze mit Spielgeräten“. Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick versprach, sich zu kümmern. Er will die Unterschriften und die Forderungen der Niederadener an die Spielplatz-Kommission der Stadt weiterleiten.

  Rückblick: In einer Nacht- und Nebelaktion hatte die Stadt in den Sommerferien die „maroden Geräte“ auf dem Spieplatz aus Sicherheitsgründen abgebaut, wie der Technische Beigeordnete Matthias Buckesfeld Wochen später auf Anfrage dieser Redaktion sagte – und das ohne die Bürger im Vorfeld zu informieren.

Die Krux an der Geschichte: Laut einem 23.000 Euro teuren Gutachten befand sich der Spielplatz im Oktober 2012 noch in einem guten Zustand. Es gebe keinen Handlungsbedarf, hier etwas zu tun, heißt es in dem Gutachten. Dieses Papier dient der Stadt als Handlungs-Grundlage für die geplante Sanierung sämtlicher Spielplätze bis 2020. Erklärungsversuche Buckesfelds, wonach es sich bei dem Gutachten nur um ein strategisches Papier handele, liefen in der Vergangenheit bei der Bevölkerung ins Leere. Für die Niederadener ist der Technische Beigeordnete der Buhmann.

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