Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Streit: 14 Mitglieder verlassen Stadtteilbeirat

Soziale Stadt Gahmen

LÜNEN Zu einem Eklat kam es in der Sitzung des Stadtteilbeirates Gahmen am Mittwochabend. 14 Mitglieder erklärten ihren Austritt und stellen damit die Zukunft des Projektes "Soziale Stadt" im südlichen Stadtteil in Frage.

von Von Volker Beuckelmann

, 26.08.2010

Aus dem Stadtteilbeirat Soziale Stadt Gahmen erklärten folgende Mitglieder ihren Austritt: Alfred Teutenberg, Egbert Gutkowski, Wolfgang Geismar, Friedhelm Hoffmann, Andreas Blumberg, Ottmar Kiem, Friedhelm Löser, Hubert Mrosek, Christian Sura, Roman Kranewitter, Wladimir Hirsch, Cemil Cavdar, Thomas Kramm und Dieter Peters. Sie begründeten ihren Schritt in einer fünfseitigen "Gahmener Erklärung", die vor der Sitzung von Alfred Teutenberg verlesen wurde. Darin heißt es unter anderem : "Bei der Erstellung des integrierten Handlungskonzeptes Soziale Stadt Gahmen wurden wir im Vorfeld nicht beteiligt, sondern ausgegrenzt. Während der laufenden Arbeit im Beirat Soziale Stadt Gahmen werden und wurden Informationen vorenthalten, die anderen Mitglieder des Beirats zugänglich waren beziehungsweise die diese erhalten haben."

Ein Streitpunkt in der Vergangenheit betraf die Diskussion um die Nutzung des Gemeindezentrums Kümperheide als soziokulturelles Zentrum. An dieser Stelle wurde über die Gestaltung eines Mittelpunktes für Gahmen gestritten. "Hier hätten wir mehr Zurückhaltung und Neutralität erwartet", so die "Gahmener Erklärung". "Ich wehre mich in aller Form gegen die infame Art der pauschalen Vorwürfe", reagierte Pfarrer Volker Jeck von der evangelischen Kirchengemeinde. Weitere Vorwürfe richtete die Gruppe gegen die Stadt Lünen, die eine "bewusste Ausgrenzung" betreibe. Diese Vorwürfe wies Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick als "unbegründet" zurück. 

Lesen Sie jetzt