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Streit um Bordell-Eröffnung

Münsterstraße

Die Münsterstraße in der Innenstadt droht zum Zentrum des horizontalen Gewerbes in Lünen zu werden. Gleich an drei Stellen steht die Stadt im Abwehrkampf gegen Bordell-Betriebe.

LÜNEN

von Von Peter Fiedler

, 17.08.2010

Der jüngste Fall: Im Haus Münsterstr. 199 führte der Hintereingang offenbar in ein Bordell. Im Internet warben "Hobbygirls aus Lünen" für ihre Dienste, die sie immerhin von montags bis freitags von 11 bis 20 Uhr anboten. Die Stadt Lünen hat inzwischen gehandelt und eine Nutzungsuntersagung ausgesprochen, so Wolfgang Tappe, der Leiter der Bauordnung. Die Stadt beruft sich auf ein aktuelles Gerichtsurteil, wonach derartige Betriebe in allgemeinen Wohngebieten oder Mischgebieten nicht  zulässig sind. Der zweite Fall betrifft Münsterstr. 72. Hier liegt ein Antrag auf "Wiederinnutzungsnahme" vor. Dort gab es bis vor drei Jahren ein Bordell, das damals auch genehmigt war. Jetzt will die Stadt ablehnen. Schon im vergangenen Jahr gab es einen Antrag auf Nutzungsänderung für das Haus Münsterstraße 49 a, der von der Stadt abgelehnt wurde. Gegenüber dem Hauptbahnhof sollten dort "erotische Massagen in Verrichtungsboxen" angeboten werden. Hier schwelt ein Rechtsstreit, der Antragsteller hat vor dem Verwaltungsgericht gegen die Stadt geklagt. 

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