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SuS Oberaden entlässt Trainer Bernd Schawohl

Fußball: Bezirksliga

Fußball-Bezirksligist SuS Oberaden hat sich von Trainer Bernd Schawohl getrennt. "Wir mussten bei der Entscheidung an den Verein denken", heißt es von den Verantwortlichen des Tabellen-Schlusslichts. Das Team hat mittlerweile elf Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.

OBERADEN

, 18.11.2014
SuS Oberaden entlässt Trainer Bernd Schawohl

Bernd Schawohl wird den SuS Oberaden im Kampf gegen den Abstieg nicht mehr unterstützen: Der Klub hat den Trainer entlassen.

„Ausschlaggebend war ausschließlich die sportliche Situation“, sagt Fußball-Abteilungsleiter Heinz Wenzel. Der SuS hat in den bisher 14 Spielen erst vier Punkte gesammelt. Der Rückstand auf den Tabellen-13. SuS Kaiserau, der den ersten Nichtabstiegsplatz belegt, beträgt bereits elf Punkte. Oberaden stellt die schlechteste Abwehr und den harmlosesten Angriff der Bezirksliga. „Vor der Winterpause haben wir noch zwei Heimspiele gegen Scharnhorst und Ascheberg. Holen wir in diesen Spielen Punkte, besteht vielleicht doch noch eine Chance“, sagt Wenzel. „Wir mussten bei der Entscheidung an den Verein denken. Es zählt nur der sportliche Erfolg.“

Schon vor der Saison sei dem SuS-Vorstand bewusst gewesen, dass eine schwierige Spielzeit wartet. Acht Spieler verließen den Klub im Sommer zum A-Ligisten VfL Kamen. Oberaden füllte den Kader vornehmlich mit Spielern aus unteren Klassen auf. „Trotzdem: Wir hatten mehr erwartet als vier Punkte“, so Wenzel. Kaz und Liebezeit Das Training wird in den kommenden Tagen von Kapitän Cengiz Kaz und Heiner Liebezeit, Coach der C-Liga-Reserve, geleitet. Schawohls bisheriger Co-Trainer Michael Steinhofer soll nur noch als Spieler aktiv sein. „Dieses Modell ist aber keine dauerhafte Lösung. Wir führen jetzt Gespräche mit den Kandidaten“, sagt Wenzel.

Bernd Schawohl war bisher für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Der 52-Jährige war eigentlich noch bis 2016 an den Verein gebunden. „Der Vertrag wurde aufgelöst“, sagt der Fußball-Abteilungsleiter. Schawohl erhalte eine Abfindung. „Wir machen Bernd gar keinen Vorwurf. Er hat sich reingekniet. Aber wir mussten reagieren“, so Wenzel. A-Lizenz-Inhaber Schawohl hatte im Februar seinen Vertrag bei A-Ligist SV Preußen aufgelöst. Wenige Tage später war er in Oberaden als Nachfolger von Frank Lewandowski präsentiert worden. Schawohl führte den SuS anschließend aus dem Keller zum Bezirksliga-Klassenerhalt. Nach gut acht Monaten ist sein Gastspiel am Römerberg aber wieder beendet.

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