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Tockhausen wird „Doghausen“

Arbeiten am neuen Hunde-Freigelände in Lünen-Brambauer

Es geht voran – auf dem Gelände in Tockhausen, das sich allmählich in „Doghausen“, das Freigelände für Hunde, verwandelt. Dank vieler ehrenamtlicher Helfer.

Lünen-Brambauer

, 30.03.2018
Tockhausen wird „Doghausen“

Auch am Gründonnerstag waren die Ehrenamtlichen auf dem Gelände für den Hundefreilauf fleißig, so wie hier (v.l.) Kassenprüfer Hendrik Peters, Schriftführerin Alexandra Leopold, 1. Vorsitzender Alexander Halbe und Tobias Beckmann. © Beate Rottgardt

Auch von schlechtem Wetter lassen sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Vereins „Hundewald Doghausen“ nicht abschrecken. Ihr Ziel: Ab Sommer sollen Hunde und Herrchen das Gelände unweit des Freibads in Brambauer nutzen können. Dafür sind sie seit Rosenmontag immer wieder dort, haben den 8634 Quadratmeter großen Bereich gerodet, der mittlerweile von der Stadtverwaltung ausgemessen wurde.

Bis zu 15 Ehrenamtliche sind im Einsatz

Aus dem „kleinen Urwald“ wurde bereits ein einfacher zu überblickendes Areal, das auch an den Rändern schon gut aussieht. Als Begrenzung stehen vorne Überreste von Bäumen, die Opfer des letzten Sturms geworden sind. Das Gelände hat die Stadt dem Verein zur Verfügung gestellt, der sich nun darum kümmert, es herzurichten. „Zwischen drei und 15 Leuten sind im Einsatz“, so Hendrik Peters vom Verein. Die meisten sind Hundebesitzer, aber es gibt auch einige Helfer, die einfach von der Idee begeistert sind und deshalb mithelfen, aus der Brache einen ansprechenden Hundefreilauf zu machen.

454 Arbeitsstunden investiert

Insgesamt waren sie bislang schon 454 Stunden ehrenamtlich tätig. Das hat Paul Jahnke ausgerechnet, der gerade nicht nur auf dem Hundegelände, sondern auch im benachbarten Freibad im Einsatz ist und hilft, es für die neue Saison herzurichten.

Die Ehrenamtlichen nehmen auch mal Schneeregen und Frost in Kauf. „In der Frostperiode haben wir dann auch Nistkästen gebaut, die jetzt in den Bäumen hängen,“ sagt Peters. Für die heimischen Vögel gibt es aber noch weitere positive Aspekte auf dem Gelände. Peters: „In dem aufgeschichteten Gehölzen sind sofort Rotkehlchen und Grünfinken eingezogen. Darüber freuen wir uns sehr.“

Obstbäume, Birken und Eichen

Derzeit werden in „Doghausen“ Bäume gepflanzt. „Neben Obstbäumen werden es Birken und Eichen“, erläutert Nadine Reinhard von der Abteilung Stadtgrün. Allerdings sind noch nicht alle Bäume geliefert worden – auch das liegt an dem eher frostigen Wetter. Bis der Zaun angebracht werden kann, dauert es auch noch, denn da müssen die Ehrenamtlichen warten, bis der städtische Haushalt genehmigt ist.

Als nächste Aktion steht für die Helfer an, die hartnäckigen Brombeerbüsche herauszureißen. Dabei hoffen sie nun, dass das Wetter ein wenig wärmer und vor allem trockener wird.

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