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Verlobte niedergestochen: Haft für Mann aus Lünen

Folgenschwerer Ausraster

Im Prozess gegen den Bauhelfer aus Lünen-Brambauer, der seine Verlobte mit drei Messerstichen schwer verletzt haben soll, ist der Angeklagte am Montag vom Dortmunder Landgericht zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Einen Teil der Strafe muss der Angeklagte in einer geschlossenen Entzugsklinik verbüßen.

BRAMBAUER/DORTMUND

24.10.2016

Für die Richter steht fest, dass der Bauhelfer am 19. März zum wiederholten Mal folgenschwer ausgerastet ist. Schon Oberstaatsanwalt Dirk Stickeln hatte den Mann in seinem Plädoyer wenig schmeichelhaft charakterisiert. „Er ist ein Typ, der schnell auf 180 ist. Und wenn er dann auch noch was getrunken hat, fallen alle Hemmungen.“

Bierflaschen am Kopf zertrümmert

Vor dem Angriff auf die Verlobte hatte sich der Lüner an jenem Tag bereits mit einem Bekannten gestritten. Im Verlauf der Auseinandersetzung hatte er seinem Kontrahenten mehrere Bierflaschen auf dem Kopf zertrümmert.

Während dieses Opfer wie durch ein Wunder fast gänzlich unverletzt blieb, musste die Verlobte wenig später mit drei tiefen Stichverletzungen im Rücken ins Krankenhaus eingeliefert werden. Über die Hintergründe der Tat wollte die Frau vor Gericht selbst keine Aussage machen. Und der Angeklagte war damals anscheinend zu betrunken, als dass er sich jetzt noch an etwas erinnern könnte.

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