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Vorerst keine Lösung für Parkplatzproblematik in Dortmunder Straße in Sicht

Dortmunder Straße

Wann geht die Sanierung der Dortmunder Straße los? Wieviel müssen Anwohner dafür zahlen? Wieviele Parkplätze entstehen? Die Politik entschied sich Dienstag dafür, diese Fragen zu vertagen.

Lünen

, 12.09.2018
Vorerst keine Lösung für Parkplatzproblematik in Dortmunder Straße in Sicht

Bei einem Ortstermin der CDU-Ortsunion Lünen-Mitte an der Dortmunder Straße diskutierten Anwohner, die Leiterin des Lippe Berufskollegs Rita Vonnahme und die CDU Ortsunion Lünen Mitte über Lösungsansätze für die Parkplatzsituation. © CDU Ortsunion

Schon lange diskutieren Politik und Verwaltung über die Sanierung der Dortmunder Straße/Graf-Haeseler Straße. Am Dienstag, so die Hoffnung des Technischen Beigeordneten Arnold Reeker, sollte es im Ausschuss für Stadtentwicklung endlich eine Entscheidung geben. Seine Hoffnung wurde enttäuscht.

Denn am Ende stimmte die Politik dafür, dass die Verwaltung erst einmal einen Antrag aus dem vergangenen Jahr abarbeiten soll. Heißt: Sie soll die Gesamtsituation noch einmal untersuchen. Kann vielleicht noch zusätzlicher Parkraum am Lippe Berufskolleg geschaffen werden? Oder auf dem großen Privatgelände der ehemaligen Tankstelle? Ratsherr Arno Feller (CDU) sprach von der Möglichkeit, dort eventuell Parkhäuser zu bauen. Denn das war auch bei den vorangegangenen Planungen ein Knackpunkt: Genügend Parkplätze für die 2400 Schüler des angrenzenden Lippe Berufskollegs zu schaffen.

Niedrige Beiträge für Anwohner

Reeker tat sich offen schwer mit dieser (einstimmigen) Entscheidung der Politik: „Wir kommen nicht voran. Das Ergebnis wird sein, dass diese Straße auf absehbare Zeit nicht umgebaut wird.“ Zuvor hatte er der Politik den neuesten Entwurf für die Sanierung der Straße präsentiert. Die einzige Änderung: Drei Bäume werden gefällt, dafür entstehen fünf weitere Parkplätze - damit würden dann insgesamt 97 neue Parkmöglichkeiten entstehen. Diese Sanierung und dieser Umbau sollten losgelöst von der Gesamtsituation jetzt erst einmal umgesetzt werden, sagte Reeker.

Für die Anwohner gab es insofern gute Nachrichten, als dass die Beiträge, die sie für die Sanierung zu zahlen hätten, möglichst niedrig gehalten würden. Obwohl die Dortmunder Straße eine Einbahnstraße ist, wurde sie an dieser Stelle als Haupterschließungsstraße eingestuft, sagte Reeker. Das reduziert die Höhe der Beiträge.

Reeker bittet um Nachsicht

Doch zur Straßensanierung wird es jetzt so schnell nicht kommen. Von der Gesamtkonzeption erhofft sich der Ausschuss positive Auswirkungen für das ganze Viertel. Wenn die Planungen voranschreiten, soll außerdem noch eine Bürgerinformation stattfinden.

Aus Verwaltungssicht liegt auf dem gesamten Projekt kein Segen. Erst fühlten sich Anwohner schlecht informiert, dann die Politik. Denn statt wie vesrprochen eine neue Vorlage mit einem neuen Konzept legte die Verwaltung den Ausschussmitgliedern im Juni einfach die gleiche Vorlage nochmal auf den Tisch. Reeker hatte dafür um Nachsicht gebeten. Jetzt liegt das geforderte neue Konzept vor: Drei Bäume weniger, fünf Parkplätze mehr. Die Politik ist nicht zufrieden, die Verwaltung muss nochmal ran - und die Bürger warten auf eine Entscheidung.

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