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Vorformulierte Todesanzeigen sorgen für Empörung

LÜNEN Dass im Notfallplan für Amokläufe des NRW-Schulministeriums vorformulierte Todesanzeigen für Lehrer stehen, sorgt auch vor Ort in Lünen für Gesprächsstoff - und meistens für Empörung.

von Von Peter Fiedler

, 29.11.2007

"Das ist eine derartige Geschmacklosigkeit", sagt Ralf Rüth, stellv. Leiter des Gymnasiums Altlünen. "Wir waren reichlich bedient", erklärt Dr. Jürgen Czischke, Leiter des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums. Denn die Formulierungshilfe unterstellt den Lehrern indirekt, sie wären nicht in der Lage, im Fall des Falles die richtigen Worte zu finden. "Natürlich ist das ein Problem, wenn ein Lehrer oder Schüler stirbt", weiß Czischke, aber die richtigen und vor allem persönlichen Worte zu finden sei eben Sache der Schule.

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