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Zeichen setzen mit einem Geisterrad in Lünen

Mahnmal erinnert an getöteten Radfahrer

Das Fahrrad ist komplett weiß und schon deshalb ein Hingucker. Die daran befestigte Trauerkarte macht endgültig deutlich, dass es sich nicht um ein Verkehrmittel, sondern um ein Mahnmal handelt. Leider wird es auch in Lünen bald ein solches Ghost Bike (Geisterrad) geben.

LÜNEN

12.05.2018
Zeichen setzen mit einem Geisterrad in Lünen

Dieses Ghost Bike erinnert in Dortmund an einen verunglückten Radfahrer. © Schaper

Die Idee zum Ghost Bike (Mahnrad) kommt aus den USA. Weißgestrichene Fahrräder erinnern an Unglücksorten an tödlich verletzte Radfahrer. Sie sind Erinnerungsorte und weisen auf die Gefahrenpunkte im Verkehr hin.

In Lünen ist am 2. Mai ein 58-jähriger Radfahrer in Horstmar von einen LKW-Fahrer erfasst worden. Der starb noch an der Unfallstelle.

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Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) hat nachgezählt, dass das im Raum Dortmund der dritte ähnliche Unfall innerhalb von sechs Monaten war. Ein elfjähriger Junge und ein 63-jähriger Mann starben zuvor bei Unfällen mit rechts abbiegenden LKW-Fahrern.

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Ihre Betroffenheit und ihre Anteilnahme wollen die Fahrradfahrer mit der Aufstellung des ersten Ghost Bikes in Lünen am Mittwoch, 16. Mai, zum Ausdruck bringen.

Gedenkfeier am Mittwoch

Die Aufstellung ist eingebunden in den „Ride of Silence“, der am Mittwoch, 16. Mai, um 19.15 Uhr auf dem Friedensplatz in Dortmund startet.

Um etwa 20.30 Uhr erfolgt die Aufstellung des aus Dortmund kommenden Ghost Bikes im Rahmen einer Gedenkminute an der Unfallstelle Preußenstraße/Kurler Straße in Lünen. Die Bevölkerung ist zur Teilnahme eingeladen.