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Weniger Gäste, aber mehr Übernachtungen im ersten Halbjahr

Touristen in Lünen

Die Hotels und Herbergen in Lünen haben 2018 bisher weniger Gäste empfangen als 2017. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, muss das keine schlechte Nachricht für die Lippestadt sein.

Lünen

, 27.08.2018
Weniger Gäste, aber mehr Übernachtungen im ersten Halbjahr

Das Hotel an der Persiluhr ist einer von zehn Übernachtungsbetrieben, die das Landesamt in seiner Statistik berücksichtigt hat. © Magdalene Quiring-Lategahn

Es kommen weniger Touristen nach Lünen – doch die, die kommen, bleiben dafür länger: So lautet der Trend bei den Übernachtungen im ersten Halbjahr 2018.

Wie das Statistische Landesamt (IT NRW) mitteilt, gab es von Januar bis Juni insgesamt 19.042 Gästeankünfte in der Lippestadt – 4,7 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Von diesen Gästen kamen 2301 aus dem Ausland, ein leichter Rückgang von 0,3 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2017.

Längerer Aufenthalt

Auch wenn in absoluten Zahlen rund 1000 Gäste weniger nach Lünen kamen, ist die Zahl der Übernachtungen gestiegen: 32.859 Nächte hat IT NRW gezählt, ein Anstieg von 1,4 Prozent gegenüber 2017. Um den gleichen Faktor stieg auch die Zahl der Übernachtungen von ausländischen Gästen in der Lippestadt. Die mittlere Aufenthaltsdauer von Gästen in Lünen stieg damit von 1,6 auf 1,7 Tage.

Die Zahl der Betten in Lünen ist nahezu konstant geblieben. Wie schon 2017 gab es zehn Betriebe, die mindestens zehn Betten oder mehr zur Verfügung stellten.

Insgesamt kommt Lünen im ersten Halbjahr 2018 auf 695 Betten, von denen aber nur 671 verfügbar waren. Im gleichen Zeitraum 2017 waren es 697 vorhandene, und 675 angebotene Betten. Die Auslastung der Herbergsbetriebe in der Lippestadt sank von 27,7 auf 27,3 Prozent.

In Lünen stellt sich der Trend damit negativer dar als auf Landesebene. In ganz NRW wurden im ersten Halbjahr 2018 11,4 Millionen Gäste in 5114 Übernachtungsbetrieben gezählt, die zusammen 28,4 Millionen Übernachtungen verbuchten. Die Besucherzahl war damit um 0,8 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum, die Zahl der inländischen Gästeankünfte stieg um 1,6 Prozent auf 8,9 Millionen.

Weniger ausländische Gäste

Bei den ausländischen Gästen verzeichnete das Land hingegen genau wie Lünen auch einen Rückgang: Sowohl die Zahl der Ankünfte sank um zwei Prozent auf 2,5 Millionen, als auch die Zahl der Übernachtungen, die um 3,5 Prozent auf fünf Millionen gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 fiel.

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