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Wer lesen kann, ist im Vorteil

CHARLYS WELT Die „Lukas-Podolski-Stiftung“ hat aus Gründen der Unabhängigkeit von Fußballprofis im Allgemeinen und der ihres Namensgebers im Besonderen die Aktion „Wer lesen kann, ist im Vorteil“ ins Leben gerufen. Welchen Nutzen dies hat, darüber diskutiert Charly in seiner heutigen Kolumne.

von Von Karl-Heinz Knepper

, 14.08.2008
Wer lesen kann, ist im Vorteil

Currywurst-Pommes: Wer lesen kann, ist beim Kauf klar im Vorteil.

Neben dem sozialen Aspekt (Überstundenabbau der von Profis beschäftigten Vorleser) verfolgt die Aktion auch das arbeitnehmerfreundliche Ziel, Fußballprofis einen selbst verschafften Überblick über die Details ihrer Verträge zu verschaffen, ohne dass sie die Mutti fragen müssen.

Einige Fernsehsender haben die Notwendigkeit von „Wer lesen kann, ist im Vorteil“ mit dem Hinweis angezweifelt, Podolski und andere Fußballstars hätten ihrer Einladung zu Interviews problemlos folgen können.

Recherchen haben aber ergeben, dass diese Einladungen telefonisch ergangen sind. Auch der Verband der deutschen Pommesbudenpächter hat sich der Aktion „Wer lesen kann, ist im Vorteil“ spontan angeschlossen. Dazu hieß es, dass der Absatz von Pommes und Currywurst beim lesekundigen Publikum größer sei als bei Analphabeten, weil Letzte außerstande seien, die Preise zu lesen und eine Currywurst, die 1,80 Euro kostet, als Currywurst zu erkennen, die 1,80 Euro kostet. Der Bund deutscher Zeitungsverleger begrüßt die Aktion „Wer lesen kann, ist im Vorteil“ mit dem hohen Anteil des geschriebenen Wortes in Zeitungen und Zeitschriften. Dass sich die großen Parteien noch nicht geäußert haben, gibt zu denken. Aber vielleicht stehen die Politiker alle vor Berliner Imbissbuden und rätseln jetzt, wie teuer die Currywurst für 1,80 Euro wohl ist.

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