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Lütgendortmund: Wissenswertes zum Älterwerden

LÜTGENDORTMUND Wer wissen wollte, was man tun kann, um in Würde und angemessen älter zu werden, konnte sich auf dem Lütgendortmunder Marktplatz informieren.

von Von Katrin Kandula

, 18.08.2008
Lütgendortmund: Wissenswertes zum Älterwerden

Der Square Dance-Verein "Belle& Beaux"forderte die Besucher des Seniorentages zum Tanzen auf und viele Gäste machten spontan mit.

An dem einen Stand testete eine ältere Dame gerade ihre Sehstärke, am nächsten ließ sich eine Gruppe über betreutes Wohnen beraten, in der Mitte tanzten Senioren zu amerikanischer Countrymusik. Um Gesundheit, Wohnen und Freizeit im Alter drehte sich am Samstag alles auf dem Lütgendortmunder Marktplatz.24 Infostände Dort standen nämlich nicht nur die Markthändler. An 24 Informationsständen ging es um das Thema "Gemeinsam älter werden im Stadtbezirk Lütgendortmund". Das städtische Begegnungszentrum und der Seniorenbeirat Lütgendortmund/Marten hatten bereits zum 8. Mal den Seniorentag organisiert und damit viele Besucher angelockt.Blutzuckertest

"Das Angebot ist sehr interessant", meinten Gertraud Pidun und ihre Freundinnen. Einen Blutzuckertest haben sie machen lassen. "Alles ok", lautete das Ergebnis. So konnten sie sich getrost das Angebot an den weiteren Ständen anschauen. Sie interessierten sich für Tipps zum Wohnen oder zu Pflegediensten.

Eine Pflegeberatung boten Gisela Supsar und Elfie Böttger Bohlen an. "Wie erhält man eine Pflegestufe?" oder "Wie bekomme ich einen Rollator?" waren Fragen, bei denen sie weiterhalfen. "Viele Senioren wollen etwas tun, wissen aber nicht, welche Möglichkeiten sie haben", erklärte Gisela Supsar. Deshalb müsse man sie ansprechen und informieren.Senioren unterstützen

Ähnlich beschrieb auch Natalia Rahm vom Seniorenbüro Lütgendortmund das Ziel der Veranstaltung: "Es geht darum, die Senioren so zu unterstützen, dass sie möglichst lange in ihrer Umgebung bleiben können." Dies sei nun eine Herausforderung für die verschiedenen Institutionen. Dieser stellt sich die Gruppe ZWAR, indem sie Aktivitäten "zwischen Arbeit und Ruhestand" anbietet. Vom Segelturn bis zum Theaterspielen reicht ihr Programm.

Aktiv und mobil wollen viele Menschen auch im Alter bleiben. Am Stand der Verkehrswacht gaben Fahrradsimulator, Reaktions- und Sehtest die Möglichkeit, sich auf die Probe zu stellen. Und der Square Dance-Verein "Belle & Beaux" forderte die Besucher zum Tanzen auf. Wer bei dem großen Angebot eine Pause brauchte, den machte Uwe Kaminski von "FreeSense" mit einer Edelsteinmassage wieder fit.