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Luft wird besser: Ausreißer in Köln, Düren und Düsseldorf

Düsseldorf. Die Wäsche wird in NRW schon lange nicht mehr schwarz, wenn sie draußen auf der Leine hängt. Aber Ausreißer gibt es weiter reichlich in vielen Kommunen.

Luft wird besser: Ausreißer in Köln, Düren und Düsseldorf

Christina Schulze Föcking (CDU), NRW-Umweltministerin. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv

Die Luftqualität in Nordrhein-Westfalen hat sich nach Angaben des Umweltministeriums insgesamt verbessert. Dennoch wurden die Grenzwerte für das gesundheitsschädliche Stickstoffdioxid (NO2) nach neusten Messungen des Landesumweltamts 2017 noch in 27 Kommunen überschritten. Im Vorjahr seien es 32 Kommunen gewesen, teilte NRW-Umweltministerin Christina Schulze Föcking (CDU) am Dienstag in Düsseldorf mit.

Die höchsten NO2-Jahreswerte wurden, wie schon in den Vorjahren, in Köln (Clevischer Ring: 62 Mikrogramm pro Kubikmeter), Düren (Euskirchener Straße: 58 Mikrogramm) und in Düsseldorf (Cornelius und Merowingerstraße: 56 Mikrogramm) gemessen - allerdings bis auf die konstanten Werte an der Merowingerstraße in Düsseldorf mit etwas niedriger Belastung als 2016.

Im Schnitt sei die Kohlendioxid-Belastung an den Messstellen gegenüber dem Vorjahr um rund zwei Mikrogramm pro Kubikmeter Luft zurückgegangen, stellte der Präsident des Landesumweltamts, Thomas Delschen, fest. Noch deutlich besser sei die Entwicklung an der Alfredstraße und der Gladbecker Straße in Essen sowie an der Bahnhofstraße in Paderborn verlaufen. „In Dinslaken, Eschweiler, Halle, Langenfeld, Münster und Remscheid wurde erstmals der EU-Grenzwert für Stickstoffdioxid von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahresmittel eingehalten.“

Bei Feinstaub, Benzol und Schwefeldioxid seien die Grenzwerte, wie schon seit Jahren, flächendeckend unterschritten worden. Bei Ozon sei der Informationsschwellenwert im vergangenen Jahr zwar an insgesamt sechs Tagen überschritten worden, habe aber keine alarmierende Höhe erreicht.

Schulze Föcking bekräftigte die Linie der schwarz-gelben Landesregierung, alle Potenziale auszuschöpfen, um den Stickstoffoxid-Ausstoß weiter zu reduzieren und Fahrverbote für Diesel-Autos zu vermeiden. Ministerpräsident Armin Laschet (CD) wird an diesem Mittwoch den Landtag unterrichten, mit welchen Vorkehrungen dieses Ziel konkret erreicht werden soll.

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