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Lynk & Co startet ab 2020 mit Plug-in-Modellen in Europa

Amsterdam. Die chinesische Automarke Lynk & Co will ab 2020 auch in Europa antreten. Dabei stehen ein Geländewagen und ein Crossover auf dem Programm. Zunächst sind Plug-in-Modelle geplant, später sollen reine Elektroautos folgen.

Lynk & Co startet ab 2020 mit Plug-in-Modellen in Europa

Europastart: Ab 2020 will die chinesische Marke Lynk & Co mit Autos wie dem 02 auf den europäischen Markt kommen. Foto: Lynk & Co

Die chinesische Neugründung Lynk & Co hat ihre Pläne für den Europa-Marktstart konkretisiert: Ab 2020 will die Volvo-Schwestermarke auch auf dem Kontinent antreten. Dafür wird eine lokale Fertigung eingerichtet, teilte das Unternehmen auf einer Veranstaltung in Amsterdam mit.

Neben dem Geländewagen 01 soll es dann auch den dort enthüllten Crossover 02 geben. Er nutzt dieselbe Plattform, hat aber weniger Radstand und fällt insgesamt etwas flacher, kleiner und sportlicher aus, so Lynk & Co-Designchef Andreas Nilsson.

Während es in China auch reine Verbrenner gibt, will Lynk & Co in Europa mit Plug-in-Hybriden starten und mittelfristig auf reine E-Motoren umsatteln, sagte Chef Alain Visser. Zugleich wollen die Chinesen mit Konnektivität punkten: Alle Modelle haben neben einem digitalen Cockpit serienmäßig einen großen Touchscreen samt Onlinezugang und App-Store. Außerdem bietet Lynk & Co ein eigenes Programm zum Carsharing und montiert einen speziellen Knopf im Wagen, mit dem man sein Auto für andere Nutzer freigeben kann.

Bei den Expansionsplänen betont Visser nicht nur die europäischen Wurzeln der Marke, die ihren Hauptsitz und ihr Designstudio im schwedischen Göteborg hat. Sondern er will Lynk & Co tatsächlich zu einer europäischen Marke machen und lässt die Autos deshalb im Volvo-Werk im belgischen Gent produzieren.

Beim Vertrieb will Lynk & Co eigene Wege gehen und vor allem auf einen Online-Handel und neue Leasing-Modelle setzen. Ganz ohne Showrooms geht es allerdings nicht. Deshalb plant man ab 2020 Filialen in Szene-Vierteln von Amsterdam, Barcelona, Berlin, Brüssel und London, die allerdings eher Boutiquen als Autohäuser sein sollen. Die ersten davon sollen 2020 öffnen.

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