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Mafia-Großrazzia: Geschäfte mit Flüchtlingsunterkünften

Rom (dpa) Neue Mafia-Ermittlungen im großen Stil erschüttern die italienische Hauptstadt Rom. Im Zuge einer Razzia wurde dort und in anderen Provinzen die Festnahme von 44 Menschen angeordnet, wie die Polizei mitteilte.

Mafia-Großrazzia: Geschäfte mit Flüchtlingsunterkünften

Ein ehemaliger Politiker der Forza Italia wird abgeführt. Foto: Massimo Percossi

Unter anderem sollen sie illegale Geschäfte mit Flüchtlingsunterkünften und öffentlichen Geldern gemacht haben. Sie werden der Korruption und des Betrugs beschuldigt. Gegen mehr als 20 Menschen laufen zudem Ermittlungen.

Vergangenes Jahr hatte ein Mafia-Skandal Rom erschüttert, bei dem bereits Dutzende Verdächtige festgenommen worden waren. Heraus kam, dass die Mafia längst in der Hauptstadt Fuß gefasst hatte und mit Politikern, Verwaltung und Unternehmern unter einer Decke steckte. Die Ermittlungen drehten sich vor allem um den römischen Mafiaboss und ehemaligen neofaschistischen Terroristen Massimo Carminati. Der sitzt seitdem im Gefängnis.

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