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Malkurs für Conterganopfer

11.06.2018
Malkurs für Conterganopfer

Sigrid Kwella war bereits zum dritten Mal beim Workshop dabei. Mersch © Mersch

Werne. Der Interessensverband Contergangeschädigter in Nordrhein-Westfalen hat drei Tage lang einen Malworkshop in Werne veranstaltet. Die farbenfrohen Ergebnisse präsentierte die 20-köpfige Gruppe am Sonntag im Gemeindehaus der Martin-Luther-Kirche.

Was bedeutet das eigentlich: Contergangeschädigt? Contergan war ein Medikament, das es zwischen den Jahren 1957 bis 1961 zu kaufen gab. Und zwar ohne Rezept, einfach so. Contergan war ein Beruhigungsmittel, das vor allem gegen die häufige Übelkeit bei Schwangerschaften wirkte. Daher haben es eben viele schwangere Frauen genommen. Was sie nicht wussten: Contergan hat furchtbare Nebenwirkungen. Das wurde erst im Laufe der Jahre klar, als es immer öfter zu schweren Fehlbildungen oder Fehlen von Gliedmaßen und Organen bei Neugeborenen kam.

Heute sind die Betroffenen um die 60 Jahre alt und leiden oft unter Schmerzen. Der Malkursus in Werne sollte helfen, ihr Schicksal zu erleichtern.

Jörg Heckenkamp

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