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Mammografie-Screening ist noch weitgehend unbekannt

Köln (dpa/tmn) Jedes Jahr erhalten rund fünf Millionen Frauen in Deutschland eine persönliche schriftliche Einladung zur Brustkrebsfrüherkennung, dem sogenannten Mammografie-Screening.

Mammografie-Screening ist noch weitgehend unbekannt

Bildschirmdarstellung einer Magnetresonanz-(MR)-Mammographie - Brustkrebs gilt als häufigste Krebserkrankung bei Frauen. (Bild: dpa)

Dennoch hat sich in einer wissenschaftlichen Studie gezeigt, dass die meisten Frauen dieses in Deutschland relativ neue Programm nicht kennen, teilt die Kooperationsgemeinschaft Mammografie in Köln mit.

Das Mammografie-Screening ist eine Reihenuntersuchung unter Frauen. Dabei wird eine symptomfreie Bevölkerungsgruppe über die Melderegister gesucht und gezielt angeschrieben. In Deutschland haben derzeit Frauen im Alter zwischen 50 und 69 alle zwei Jahre Anspruch auf eine von der Krankenkasse bezahlte Mammografie. Diese Untersuchung, bei der die Brust mit Röntgenstrahlen durchleuchtet wird, wird in spezialisierten Zentren vorgenommen. Ziel des Mammografie-Screening-Programms ist es, Brustkrebs frühzeitig zu erkennen und möglichst viele Frauen zur Teilnahme zu bewegen.

Aus diesem Grund soll künftig die persönliche Einladung an die Frauen verbessert und das Programm genauer erläutert werden, erklärt die Kooperationsgemeinschaft Mammografie. Hinter ihr stehen die Spitzenverbände der Gesetzlichen Krankenkassen und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV). Die Organisation wurde 2003 mit dem Ziel gegründet, die Einführung eines flächendeckenden Mammografie-Screening-Programms in Deutschland zu koordinieren.

Weitere Informationen: www.kooperationsgemeinschaft-mammographie.de

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