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Manche Autofahrer sind DO-OF

10.04.2018 / Lesedauer: 2 min
Manche Autofahrer sind DO-OF

DO-OF 123 – dieses Kennzeichen haben wir uns ausgedacht, um es auf dieses Foto, das die Bundesstraße 1 in Dortmund zeigt, zu montieren. Menne

Von Nicole Giese

Wer aus der Stadt Dortmund kommt, für den beginnt das Auto-Kennzeichen mit den Buchstaben DO. Was dahinter kommt, kann man sich aussuchen, wenn man das möchte: Ein bis zwei Buchstaben kombiniert mit maximal vier Zahlen.

Das kostet zwar extra Geld, aber knapp die Hälfte aller Dortmunder, die ein Kennzeichen bei der Stadt beantragt haben, wollten auch gerne festlegen, was draufsteht. Die allermeisten wiederum haben sich dann nicht auf möglichst originelle DO-Kombinationen festgelegt, sondern auf die Anfangsbuchstaben des eigenen Namens und das Geburtstagsdatum. Oder das des Kindes, der Frau, des Mannes, das Hochzeitsdatum, die Anfangsbuchstaben der Kinder und so weiter und so fort.

Dabei kann man natürlich mit den Anfangsbuchstaben DO auch lustige Wörter bilden, wenn man will. Zum Beispiel die Buchstaben-Kombination DO-M (2345 mal), obwohl es in Dortmund keinen Dom gibt. Einige fahren sogar DO-OF durch die Gegend. Wem das zu persönlich wird, der wählt als Ortsangabe DO-RT (528 Halter taten dies) oder weicht ins Englische aus mit DO-IT (zu Deutsch: Tu es) und DO-PE, das englische Wort für Drogen, 539 mal zu lesen an Autos und Co. Auch die DO-SE rollt häufig durch die Stadt, genau 892 mal. Und dann wären da noch DO-CH (1082 mal vergeben) und DO-LL (1011 mal).

Ein Auto gibt es in Dortmund, das hat das Kennzeichen B-VB-1909. Dafür musste der Fußballfan sein Fahrzeug allerdings in Berlin anmelden – und zwei Jahre warten.