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Mann wird im Gleisbett von Zug überfahren - und überlebt

Strecke war gesperrt

Beim verbotenen Überqueren von Bahngleisen sind zwei Männer in Bochum wohl nur knapp mit dem Leben davongekommen. Nach Angaben des Bundespolizei habe sich einer der Männer am Samstagabend in die Mitte der Gleise gelegt und sei unverletzt geflohen.

BOCHUM

03.10.2016

Laut Bundespolizei hatte der Lokführer eines Intercity die beiden Personen am Samstagabend auf den Gleisen gesehen und eine Notbremsung eingeleitet. Während einer der Männer noch rechtzeitig von den Gleisen gesprungen sei, sei dies für seinen Begleiter zu spät gewesen.

Er habe sich laut Aussage des Lokführers stattdessen in die Mitte der Gleise gelegt, so dass der Zug über ihn hinweg fuhr. Da die Züge - je nach Typ - hoch genug gebaut seien, sei es unter Umständen möglich, so etwas unbeschadet zu überstehen, erläuterte ein Sprecher der Bundespolizei am Montag.

Polizei und Feuerwehr suchten später die Strecke ab, konnten jedoch niemanden finden. Der Lokführer erlitt einen Schock. Die Strecke Bochum-Essen wurde etwa eine Stunde lang gesperrt, dadurch verspäteten sich mehrere Züge. Erst vor wenigen Tagen hatten spielende Kinder bei Bad Honnef einen ICE zur Notbremsung gezwungen, sie blieben ebenfalls unverletzt.

Von dpa

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