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Marko Marin glänzt auch im U 21-Team

Trier (dpa) Im Team der DFB-Junioren ist der Kleinste schon fast der Größte. Wenn Marko Marin Gegenspieler zu Slalomstangen degradiert oder mit einem blitzgescheiten Pass einen überraschenden Angriff einleitet, dann schnalzt der Betrachter mit der Zunge.

Der nur 1,68 m große Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach zählt zu den talentiertesten Talenten im deutschen Fußball. Mit 17 Jahren betrat er erstmals die Bundesligabühne, mit 18 hat er sich schon einen Platz im U 21-Team erobert. «Er ist ein Instinktfußballer, das muss er beibehalten», sagte DFB-Trainer Dieter Eilts.

In seinem vierten U 21-Länderspiel gelang Marin beim 3:0-Sieg gegen Island der erste Treffer, nachdem er die Defensivreihe des Gegners schwindelig gespielt hatte. «Diese Dribblings sind natürlich seine Stärke. Aber darin besteht auch die Gefahr, dass er es übertreibt und nicht immer die optimale Situation sieht. Er muss die Balance finden», befand Eilts. Den Rat will der Gladbacher befolgen. «Natürlich höre ich auf so etwas. Ich will mich doch verbessern», sagte Marin. Auch Borussias Sportdirektor Christian Ziege hat bisweilen Übermut beim «Dribbelkönig» ausgemacht. «Dann muss er von seinen erfahrenen Mitspielern zurück auf den Boden geholt werden.»

Im U 21-Team der teilweise drei Jahre älteren Mit- und Gegenspieler kommt der gebürtige Bosnier mit deutschem und serbischem Pass gut zurecht. Dabei hilft sein Status als Stammspieler beim Zweitliga-Tabellenführer Borussia Mönchengladbach. «Das ist wichtig, dass ich im Verein auch spiele. Da kann man sich an die Härte gewöhnen», meinte Marin, der seit Saisonbeginn bei den Gladbachern eine wichtige Rolle spielt. «Für mich läuft es diese Saison optimal», sagte der kleine Mittelfeldspieler, der bis 2010 an seinen Club gebunden ist.

Vereinskollege Oliver Neuville sagt dem Youngster eine große Zukunft voraus. «Marko ist ein Riesentalent. Bei 1-gegen-1-Situationen ist er nur schwer zu halten. Wenn er so weitermacht, hat er eine große Karriere vor sich», sagte der Nationalspieler. Auch Borussias Trainer Jos Luhukay, der selbst mit 17 Jahren in der zweiten holländischen Liga debütierte, hält große Stücke auf seinen Nachwuchsspieler. «Er hat etwas Unberechenbares, kann ein Spiel durch sein gutes Auge plötzlich öffnen. Marko wird uns noch viel Freude bereiten», sagte der Gladbacher Coach und erteilte möglichen Interessenten gleich eine Absage. «Marko Marin ist bei uns in guten Händen».

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