Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Star-DJ Avicii mit 28 Jahren verstorben

Medien: Schwedischer Musiker Avicii ist tot

STOCKHOLM Mit „Wake me Up“ landete er einen Sommerhit des Jahres 2013. Drei Jahre später kündigte er seinen Rückzug von der Bühne an. Jetzt ist der schwedische Musiker Avicii gestorben.

Medien: Schwedischer Musiker Avicii ist tot

Der Star-DJ Avicii ist am Freitag tot aufgefunden worden. Foto: picture alliance / dpa

Der schwedische DJ und Produzent Avicii („Wake Me Up“) ist im Alter von 28 Jahren gestorben. Tim Bergling, wie er mit bürgerlichem Namen hieß, sei am Freitag in der Hauptstadt des Oman, Maskat (englische Schreibweise: Muscat), tot gefunden worden, teilte seine Sprecherin Ebba Lindqvist mit. „Die Familie ist am Boden zerstört, und wir bitten alle, ihr Bedürfnis nach Privatsphäre in dieser schwierigen Zeit zu respektieren.“ Weitere Informationen werde es nicht geben.

Avicii hatte 2013 mit „Wake me Up“ einen Sommerhit gelandet. Es ist laut GfK der Song mit den zweitmeisten Downloads überhaupt in Deutschland - hinter Schlagersängerin Helene Fischer, die mit ihrem Hit „Atemlos durch die Nacht“ den Download-Rekord in Deutschland hält.

Einer der erfolgreichsten DJs

Avicii galt als einer der erfolgreichsten Musikmixer der Elektropopbranche. Er arbeitete mit Chris Martin (Coldplay), Jon Bon Jovi, Robbie Williams und Madonna zusammen. Das britische „DJ Magazine“ kürte ihn 2012 und 2013 zum drittbesten Discjockey. Auf der Top-100-Liste war er 2017 noch auf Platz 28.

2014 räumte Avicii zwei Trophäen beim wichtigsten deutschen Musikpreis Echo ab: für „Wake Me Up“ als „Hit des Jahres“, außerdem gewann er in der Kategorie „Künstler Electronic Dance Music“. Einige Monate später sagte er seine Tour wegen gesundheitlicher Probleme ab.

Mit großem Bedauern reagierten seine Fans dann 2016 auf Aviciis Ankündigung, sich von der Bühne zurückziehen zu wollen. „Ich habe großes Interesse für verschiedene Dinge, aber zu wenig Zeit, dem nachzugehen“, hatte er damals erklärt. Dem Musikgeschäft blieb er jedoch erhalten.

Letzter Facebook-Post nur wenige Tage alt

Auf seiner Homepage ist ein früheres Statement zu lesen, in dem es heißt, er trete zwar nicht mehr live auf - aber: „Das Live-Ende bedeutete nie das Ende von Avicii oder meiner Musik. Stattdessen ging ich zurück zu dem Ort, an dem alles einen Sinn ergab - das Studio.“

Erst vor wenigen Tagen hatte er bei Facebook geschrieben, er fühle sich geehrt, für die Billboard Music Awards 2018 nominiert zu sein. Auf keinen Fall solle man die Show im Mai verpassen. Seit 1990 werden die Billboard Music Awards jährlich von dem gleichnamigen Fachmagazin verliehen, sie basieren größtenteils auf Chartplatzierungen.

dpa

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Nach Loveparade-Katastophe: Veranstalter als Zeuge

Lopavent-Chef übernimmt „moralische Verantwortung“

DÜSSELDORF Rainer Schaller betritt den Gerichtssaal. Er ist dunkel gekleidet und gibt sich im Prozess um das Duisburger Loveparade-Unglück kontrolliert. Gleich zu Beginn spricht er als Veranstalter der Technoparty sein Beileid aus - und übernimmt doch nur die moralische Verantwortung.mehr...

Panorama

Lebenserwartung vor allem im Osten gestiegen

Rostock. Mangelhafte medizinische Versorgung, dickere Luft und schlechtere Lebensgewohnheiten führten dazu, dass die Lebenserwartung im Osten deutlich geringer war als im Westen. Dieses Missverhältnis besteht so nicht mehr, fanden Rostocker Demografen heraus.mehr...

24-Jähriger kracht mit Auto in Essener Bordell

Autofahrer rast absichtlich in Bordell - 67-Jährige in Lebensgefahr

Essen Ein 24-Jähriger ist am Dienstagnachmittag mit voller Wucht und hoher Geschwindigkeit mit seinem Wagen in das gläserne Schaufenster eines Essener Bordells gerast. Die Polizei geht von einem Mordversuch aus. Eine 67-jährige Frau schwebt in Lebensgefahr.mehr...

Panorama

Erfolge im Artenschutz: Comeback des Mauritiusfalken

Gland. Totgesagte leben länger. Der Große Bambuslemur galt als ausgestorben. Der Mauritiusfalke war der seltenste Vogel der Welt. Aber die Bestände haben sich erholt.mehr...

Messerattacke auf Bürgermeister: Angeklagter sagt aus

Bürgermeister von Altena sollte Angst und Verzweiflung spüren

Hagen Mit einem Messer hatte er Andreas Hollstein in den Hals gestochen und ihn schwer verletzt. Jetzt steht der 56-jährige Angeklagte vor Gericht und bittet um Verzeihung - denn eigentlich habe er den Bürgermeister von Altena nicht verletzen wollen.mehr...

Panorama

Ungewöhnlich starkes Erdbeben erschüttert das Vogtland

Cheb. Schwarmbeben sind im Vogtland nichts Ungewöhnliches. Eine besonders starke Erschütterung schreckte am späten Montagabend dennoch die Menschen in der Grenzregion zwischen Tschechien, Sachsen und Bayern auf.mehr...