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Medienberichte: Grüner-Punkt-Verkauf an Remondis abgeblasen

Köln. Eine mögliche Übernahme des Grünen Punktes durch den Entsorgungsriesen Remondis ist nach übereinstimmenden Medienberichten vorerst gescheitert. Die Gespräche seien beendet worden, berichteten die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und die „Welt“ (Samstag) unter Berufung auf Branchenkreise. Grund sei Uneinigkeit über Kartellrisiken gewesen. Das Geschäft war zuvor auch auf Kritik bei kommunalen Müllabfuhren gestoßen. Ein Remondis-Sprecher wollte den Bericht am Freitag auf dpa-Anfrage nicht kommentieren.

Medienberichte: Grüner-Punkt-Verkauf an Remondis abgeblasen

Ein Firmenschild steht vor dem Hauptsitz der Recyclingfirma Remondis. Foto: Marcel Kusch/Archiv

Remondis ist der mit Abstand größte Entsorgungskonzern in Deutschland. Die Kölner Firma Duales System Deutschland (DSD) mit ihrer Marke Grüner Punkt ist wiederum der größte duale Systemanbieter - sie organisiert die Abholung und Verwertung von Verpackungsabfall für Handelsfirmen. Der Verkauf an Remondis hätte die Wettbewerbssituation nach Einschätzung der kommunalen Müllabfuhren auf dem Markt deutlich verschlechtert.

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