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Mehr Geld für Stipendien

DÜSSELDORF Mit einem Bund-Länder-Programm will Nordrhein-Westfalen mehr Geld für Stipendien bereitstellen.

Mehr Geld für Stipendien

Andreas Pinkwart (FDP).

„Ziel muss sein, mittelfristig den besten zehn Prozent der Studenten ein Stipendium zu geben, das zumindest einen Großteil der Lebenshaltungskosten und Studiengebühren trägt“, sagte Innovationsminister Andreas Pinkwart (FDP) dem „Handelsblatt“.

Nur so könne es gelingen, weit mehr begabte junge Menschen in die Hochschulen zu locken und zudem die Studienzeiten deutlich zu verkürzen. „Wenn wir ein paar hundert Millionen in die Hand nehmen, können wir einen gewaltigen Schub erreichen“, sagte Pinkwart.

Handlungsbedarf durch Studiengebühren

Bislang erhalten nach Angaben des Deutschen Studentenwerks nur zwei Prozent der Studenten ein staatliches oder privates Stipendium. Spätestens seit der Einführung der neuen Studiengebühren von bislang 500 Euro pro Semester in den meisten unionsregierten Ländern sind sich Bildungspolitiker und Experten einig, dass neben den neuen Studentendarlehen auch dringend Stipendien notwendig sind.

Gebühreneinnahmen

Nach Pinkwarts Konzept „sollen die Hochschulen jeweils für zwei Euro, die sie selbst gemeinsam mit der Wirtschaft für ein Stipendienprogramm aufbringen, einen dritten Euro dazu erhalten“. Die knapp ausgestatteten Hochschulen könnten dafür einen Teil der Gebühreneinnahmen verwenden. In NRW sind das ab 2008 voraussichtlich rund 300 Millionen Euro pro Jahr.

„Um den Anschub zu finanzieren, müssten Bund und Länder mit einem dreistelligen Millionbetrag beginnen und diesen Schritt für Schritt aufstocken“, fügte Pinkwart hinzu. Er zeigte sich überzeugt, dass Private dann in erheblichem Umfang zustiften.

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