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Mehr als 40 Extremisten in Pakistan getötet

Islamabad (dpa) Bei Gefechten zwischen der pakistanischen Armee und radikal-islamischen Extremisten sind im unruhigen Nordwesten des Landes mindestens 43 Aufständische ums Leben gekommen.

Mehr als 40 Extremisten in Pakistan getötet

Soldat im Swat-Tal: Der Nordwesten Pakistans gilt als Hochburg der Extremisten und Rückzugsraum für im Nachbarland aktive Taliban-Kämpfer.

Wie die Zeitung «The News» am Sonntag berichtete, attackierten Bewaffnete am Vortag Sicherheitskräfte im Swat-Tal. Diese hätten daraufhin das Feuer erwidert und mindestens 15 Taliban-Kämpfer getötet. Den Angaben zufolge starben bei den Gefechten auch drei Regierungssoldaten.

Mindestens 28 Extremisten seien zudem bei Luftangriffen des pakistanischen Militärs im halbautonomen Stammesgebiet Bajaur ums Leben gekommen, berichtete «The News» weiter. In Bajaur hatte die Armee im August eine Großoffensive gestartet und nach eigenen Angaben seitdem mehr als 1500 Extremisten getötet.

In der halbautonomen Khyber Stammesregion starben unterdessen mindestens fünf Menschen bei einem erneuten mutmaßlichen Luftangriff des US-Militärs. Wie ein Behördensprecher am Sonntag unter Berufung auf Augenzeugen mitteilte, wurden beim Beschuss des entlegenen Tirah- Tals im Grenzgebiet zu Afghanistan «vier oder fünf» weitere Menschen verletzt. Zunächst war unklar, ob es sich bei den Opfern um radikal- islamische Extremisten oder Zivilisten handelte.

Das afghanisch-pakistanische Grenzgebiet gilt als Rückzugsraum von Taliban-Kämpfern und El-Kaida-Terroristen. In den vergangenen Wochen haben US-Streitkräfte mehrfach Luftschläge gegen Verstecke der Extremisten auf pakistanischem Staatsgebiet geführt. Die Angriffe hatten zu Spannungen zwischen Washington und Islamabad geführt, da Pakistan dadurch seine Souveränität verletzt sieht.

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