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Mehr als nur Erziehung

QUERENBURG Die Kindertagesstätte des Akademischen Förderungswerks Bochum (AKAFÖ) darf sich nach der erfolgreichen Zertifizierung jetzt offiziell „Familienzentrum“ nennen.

25.10.2007

Durch die Teilnahme an dem NRW-weiten Projekt zur Zusammenführung von Bildung, Erziehung und Betreuung unter dem Dach der Kindertagesstätten baut die gegenüber der Hochschule Bochum gelegene Einrichtung ihre Informations- und Beratungsleistungen weiter aus, hilft, die Erziehungskompetenz der Eltern zu stärken und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu verbessern.

Kontakt-Vermittlung

Schon immer bot die Kindertagsstätte des AKAFÖ, zu der auch zwei Hortgruppen gehören, den Eltern mehr als nur das reguläre Erziehungsangebot: Denjenigen, die außerhalb der Öffnungszeiten Betreuungsbedarf für ihre Kinder hatten, vermitteln die Mitarbeiter der KiTag Kontakte zu Babysittern oder Tagesmüttern, Kontakte zu Beratungsstellen, (Sport-)Vereinen und Ärzten sind vorhanden.

„Nachdem wir nun auch offiziell den Titel ‚Familienzentrum’ tragen, werden wir unsere Beratungsleistungen noch ausführlicher gestalten und wir bieten öfter Vorträge an“, erklärt die Leiterin der uninahen Einrichtung, Ursula Söhngen-Heppner. Eine enge Zusammenarbeit pflegt man zum Beispiel zum Sozialdienst katholischer Frauen, der Vorträge etwa zur Sozial- oder Sexualerziehung von Kindern anbietet. Ein Kinderarzt wird in der AKAFÖ-KiTag über Impfungen und andere wichtige gesundheitliche Themen informieren, ein Zahnarzt informiert über die richtige Zahnpflege und übt sie gemeinsam mit den Kindern ein.

Studierende mit Kind

Haupt-Klientel der Kindertagesstätte sind Studierende der Ruhr-Universität und Hochschule Bochum, weshalb Leiterin Söhngen-Heppner die gute Zusammenarbeit mit Beratungsstellen der Universität und vor allem dem eigenen Träger AKAFÖ, dem Studentenwerk für Bochum und Gelsenkirchen, wichtig ist: „Viele unserer Eltern haben Beratungsbedarf etwa bei der Wohnungssuche, der Finanzierung des Studiums oder dem Rechtsschutz. Diese können wir dann an die zuständigen AKAFÖ-Abteilungen wie das BAföG-Amt oder an das Studienbüro der Uni weitervermitteln.“

Service-orientiert

Und auch studierende Eltern aus dem Ausland oder mit Behinderung werden nicht allein gelassen: Sie finden schnelle Hilfe im Sozial- und Behindertenzentrum und der Beratung für internationale Studierende des AKAFÖ. „Die Weiterentwicklung der Kindertagesstätte zum Familienzentrum ist ein weiterer Beweis dafür, dass das AKAFÖ ein serviceorientierter, moderner Dienstleister ist“, so der Geschäftsführer des Studentenwerks, Jörg Lüken.