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Mehr «duale» Studiengänge in Deutschland

Bonn (dpa/tmn) - Die Zahl der «dualen» Studiengänge in Deutschland steigt: Im April dieses Jahres gab es exakt 687 der Angebote, deren Teilnehmer parallel ein Studium und eine Berufsausbildung absolvieren - und am Ende zwei Abschlüsse in der Tasche haben.

Mehr «duale» Studiengänge in Deutschland

Die Verzahnung von Theorie und Praxis in dualen Studiengängen wird immer beliebter - eine Website gibt einen Überblick. (Bild: «ausbildungplus.de»)

Das waren 3,2 Prozent mehr «duale» Studiengänge als ein Jahr zuvor, teilt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn mit. Die Zahl der Studierenden stieg um zwei Prozent auf etwa 122 000, jene der teilnehmenden Betriebe erhöhte sich um 3,5 Prozent auf knapp 40 000. Der Erfolg des «dualen» Modells scheint nicht von ungefähr zu kommen: Die «enge Verzahnung von Theorie und Praxis» erhöhe die Chancen der Absolventen auf dem Arbeitsmarkt, sagt BIBB-Sprecher Andreas Pieper.

Insbesondere Fachhochschulen (FH) bieten die Kombination von Studium und Ausbildung an, so Jan Rathjen, Referatsleiter für Studium und Lehre bei der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Bonn. Aber auch an Universitäten gibt es inzwischen entsprechende Studiengänge - etwa in Magdeburg, Wuppertal oder Siegen. «Das 'duale Studium' gibt es vor allem in den Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften.»

Für die Bewerbung verlangen manche FHs und Unis laut Rathjen einen abgeschlossenen Ausbildungsvertrag. Andere haben einen «Pool» von kooperierenden Unternehmen - dann garantiert eine erfolgreiche Bewerbung einen Ausbildungsplatz. Über Bewerbungsfristen informieren sich Interessenten direkt bei den Hochschulen - besser nicht erst kurz vor Semesterbeginn. Denn häufig müssen die Unterlagen sehr frühzeitig abgegeben werden, sagt Jan Rathjen. Zumindest bei manchen Hochschulen lief die Bewerbungsphase bis zuletzt aber noch.

Datenbank mit Zusatzqualifikationen und dualen Studiengängen: www.ausbildungplus.de

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