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Mehrheit der Deutschen will Hartz IV ändern

Hamburg. 60 Prozent der Deutschen sind dafür - und bei den SPD-Wählern sind es gar drei Viertel: Hartz IV sollte grundlegend verändert werden, meinen die Teilnehmer einer Umfrage.

Mehrheit der Deutschen will Hartz IV ändern

Anträge auf Bewilligung des Arbeitslosengeldes II im Jobcenter Berlin-Mitte. Foto: Peer Grimm

Die Mehrheit der Deutschen will einer Umfrage zufolge eine grundlegende Hartz-IV-Reform. Sechs von zehn Befragten (60,4 Prozent) sprachen sich in einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Civey für den „Spiegel“ für grundsätzliche Änderungen am bestehenden System aus.

Nur 31,4 Prozent wollen demnach die bisherige Regelungen beibehalten. Mit 90,3 Prozent sei die Ablehnung bei den Wählern der Linken am größten. Auch drei von vier SPD-Wählern wollten ein Ende von Hartz IV nach der aktuellen Regelung. Bei den Grünen seien es rund zwei Drittel. Die Wähler von CDU, CSU und FDP wollten jeweils mit einer knappen Mehrheit am Arbeitslosengeld II in der jetzigen Form festhalten.

Im Zuge der Arbeitsmarktreformen von Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) waren Arbeitslosen- und Sozialhilfe zur neuen Grundsicherung (Hartz IV) zusammengelegt worden. Für Alleinstehende gilt derzeit der Regelsatz von 416 Euro im Monat.

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