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Menschliches Gesicht der Ruhr-Uni

Fotoausstellung im Musischen Zentrum

QUERENBURG An der Ruhr-Universität sieht man oft vor lauter Beton die schönen Dinge nicht mehr, der Fotowettbewerb "Unsere Uni" sollte das ändern. Studenten, Professoren, Ehemalige und Mitarbeiter der Uni haben dazu ihre Sicht auf die Universität mit der Kamera festgehalten.

von Von Christian Meiners

, 23.10.2009
Menschliches Gesicht der Ruhr-Uni

»Schwer was los« hat Anna Wasilewski ihre Serie genannt.

Diese "Menschlichen Dimensionen unseres Campus" zeigt nun eine gleichnamige Ausstellung im Foyer des Musischen Zentrums der Ruhr-Universität. Am Mittwochabend wurde sie eröffnet.

Für Karina Lange zum Beispiel spielt sich das Leben der Studenten vor allem abseits der Hörsäle ab. "Sie essen und trinken in der Cafeteria, lernen in der Bibliothek - das macht für mich das Leben an der Uni aus", sagt die Studentin der Sozialwissenschaften.

Einen ganz anderen Ansatz hat Anna Wasilewski gewählt. "Beim Wort 'Dimensionen' habe ich an fremde Galaxien gedacht, an Schwerelosigkeit", erklärt die Studentin. "Schwer was los" heißt deshalb ihre Fotoserie. Die Menschen auf den Bildern scheinen in der Luft zu schweben. "Das war gar nicht so einfach, alle gleichzeitig springen zu lassen und im richtigen Moment auf den Auslöser zu drücken", gesteht Wasilewski.

Der Jury kam es bei ihrer Beurteilung nicht nur auf das fotografische Handwerk an, das Bild von der Uni sollte ein positives sein. "Die Botschaft sollte lauten: Hier gibt es viele tolle Leute, es ist schön, hier zu leben", erklärt Jurymitglied Britta Freis, die für das Marketing der Ruhr-Universität zuständig ist. So schlägt sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Viele der Bilder werden vermutlich bald für die Außendarstellung der Uni verwendet. "Wir arbeiten daran, die Vorurteile über unsere Uni abzubauen", erklärte Rektor Elmar Weiler in seiner Eröffnungsrede.

Publikumspreis Die Gewinner des Wettbewerbs sind übrigens schon bekannt. Sie werden aber erst bei der Akademischen Jahresfeier am 13. November bekannt gegeben. Bis dahin können die Besucher der Ausstellung nämlich noch über den Publikumspreis abstimmen, und dabei sollen sie nicht beeinflusst werden.