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Messi, Neymar und James: Drei Superstars bei der Copa

Santiago (dpa) Mit einem großen Aufgebot an Stars beginnt die 44. Copa América in Chile. Barcelonas Champions-League-Sieger Messi und Neymar sind beim Kampf um den nächsten Titel diesmal allerdings Rivalen.

Messi, Neymar und James: Drei Superstars bei der Copa

Lionel Messi ist mit Argentinien bei der Copa. Foto: Juan Carlos Cardenas

Nur fünf Tage nach dem Champions-League-Triumph im Berliner Olympiastadion steht für Lionel Messi und Neymar schon das nächste Highlight an.

Die Feier-Strapazen werden den beiden Fußballstars des FC Barcelona vermutlich noch in den Knochen stecken, wenn sie auf chilenischem Boden bei der Copa América antreten. Und natürlich ganz weit kommen wollen.

«Ich genieße die gemeinsame Zeit mit meiner Familie vor meiner Abreise nach Chile», schrieb Messi auf Facebook. Auf dem Foto von der Terrasse blinzelte der 27-Jährige zwar noch mit ganz kleinen Augen in die Kamera - auf der Klappliege mit Söhnchen Thiago auf dem Schoß. Die nächste Aufgabe nach dem Triple aus spanischer Meisterschaft, Pokal und Königsklasse wartet schon.

In Südamerika ist sozusagen das «Quadruple» möglich. «Diese Saison mit der Copa América zu beenden, wäre der perfekte Abschluss, nachdem wir im Verein alle Ziele erreicht haben», kommentierte Messi. In der Vorrunde der Gruppe B trifft er mit Barça- und Nationalmannschaftskollege Javier Mascherano unter anderem auch auf die «Reggae Boyz» aus Jamaika mit Trainer Winfried Schäfer. Doch auf dem Weg zum angestrebten Titel mit der Nationalmannschaft warten auf den 1,70-Meter-Mann auch Hochkaräter wie Rekordsieger Uruguay.

«Wir haben eine tolle Truppe und sind besser in Form als bei der Weltmeisterschaft, aber uns erwartet das engste Turnier seit langem. Unsere Gegner sind alle schwierig», sagte Kapitän Messi. Zum Start geht es am Samstag gegen den zweifachen Copa-Sieger Paraguay. «Es ist ein Traum, mit Argentinien einen Titel zu erreichen. Individuell und physisch sind wir besser als bei der WM», kündigte er knapp ein Jahr nach der Finalniederlage von Brasilien gegen Deutschland an. Beim Kontinental-Turnier kann er Argentinien den ersten Titelgewinn seit 1993 bescheren.

Auf seinem Barça-Sturmpartner Neymar und der brasilianischen Seleção lastet vor dem ersten Spiel in der Gruppe C gegen Peru ein besonderer Druck. «Jeder spricht davon, mit Respekt zurückzubekommen», gab Trainer Carlos Dunga zu. Thiago Silva warnte vor zu hohen Erwartungen: «Selbst wenn wir die Copa América gewännen, würde das die Weltmeisterschaft, die wir uns geleistet haben, nicht auslöschen», analysierte der Teamkapitän von 2014.

Auch wenn die Mannschaft noch im Umbruch steckt: Neymar soll das neue Brasilien repräsentieren, das das demütigende WM-Aus beim 1:7 gegen Deutschland im Heim-Halbfinale endgültig abgehakt hat und die Fans nun dafür entschädigen will. Der 23-Jährige sollte bei der Copa also mindestens so viel geben wie bei den Feierlichkeiten in Barcelona am vergangenen Sonntag auf dem Party-Bus.

Wie im WM-Viertelfinale trifft er am Mittwoch auf Kolumbien - und damit auch auf den dritten großen Star: James Rodríguez. Der 23 Jahre alte Mittelfeldprofi von Real Madrid hat bessere Erinnerungen an das Turnier in Brasilien. Die Vorstellung war überzeugend - zumindest bis zum knappen 1:2 im Viertelfinale gegen Brasilien.

«Ich habe große Hoffnung und fühle mich gut für die Copa América. Es wird nicht einfach sein, aber wir gehen Schritt für Schritt», sagte James Rodríguez. Gemeinsam mit Falcao, der die WM noch knieverletzt verpasst hatte, steht die Nummer zehn im Rampenlicht. «Wir haben sehr gute Angreifer - in ihren besten Jahren», verdeutlichte Trainer José Pekerman vor der ersten Partie gegen Venezuela am Sonntag.

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