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Messstellen für Luftschadstoffe kommen auf den Prüfstand

Das Landesumweltamt (LANUV) Nordrhein-Westfalen will von externen Gutachtern die Standorte seiner Messstellen für Luftschadstoffe überprüfen lassen. Das werde Teil der gesamten Evaluation der Luftreinhalteplanung sein, kündigte LANUV-Präsident Thomas Delschen am Mittwoch bei einer Tagung in Essen an. Dabei werde alles in den Blick genommen, „unsere Messsysteme, unsere Berechnungen, unsere Prozesse oder auch unsere Kommunikation“, sagte er laut Mitteilung. Die von NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser(CDU) angekündigte Überprüfung der einzelnen Messstationen solle unmittelbar zu Beginn der Evaluation erfolgen.

Essen

20.06.2018

Heinen-Esser hatte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ gesagt, bei den Stationen müsse auch die jeweils aktuelle Situation berücksichtigt werden. Dabei verwies sie auf die Messstelle am Clevischen Ring in Köln-Mülheim. Dort wurden im vergangenen Jahr wie auch 2016 die höchsten Stickstoffdioxid-Werte in Nordrhein-Westfalen gemessen. An dieser Stelle habe man es derzeit „mit einem erheblichen Umleitungsverkehr durch die Lkw-Sperrung auf der Leverkusener Brücke zu tun“, hatte die Ministerin gesagt.

Bei der Tagung in Essen sagte ihr Staatssekretär Heinrich Bottermann: „Wir gehen davon aus, dass die Messungen korrekt sind.“ Sollte die Überprüfung Anpassungsbedarf ergeben, werde dies im Messnetz berücksichtigt. Das LANUV betreibt in NRW 128 Stickstoffdioxid-Messstellen.

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