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Metro geht optimistisch ins Weihnachtsgeschäft

Düsseldorf (dpa) Der Handelskonzern Metro geht optimistisch ins Weihnachtsgeschäft. Die strategische Neuausrichtung des Konzerns trage Früchte, sagte Konzernchef Olaf Koch am Montag in Düsseldorf.

Metro geht optimistisch ins Weihnachtsgeschäft

Einkaufswagen vor einem Metro-Markt. Foto: Federico Gambarini/Archiv

Im vierten Quartal des Ende September abgelaufenen Geschäftsjahres 2013/14 sei eine «deutliche Trendverbesserung» in allen Vertriebslinien des Konzerns erreicht worden.

Alle Sparten von den Metro-Großmärkten über die Media-Saturn-Elektronikmärkte bis zu den Real-Supermärkten und den Kaufhof-Warenhäusern hätten ihren flächenbereinigten Umsatz zwischen Juli und Ende September gesteigert, berichtete der Manager.

Der Konzern fühle sich nun gut gerüstet für die wichtigsten Verkaufswochen des Jahres. An der Börse kam die Nachricht gut an. Die Metro-Aktie gehörte am Vormittag zu den größten Gewinnern im MDAX.

Insgesamt lag der Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14 den vorläufigen Zahlen zufolge jedoch mit 63 Milliarden Euro um vier Prozent unter dem Vorjahreswert. Hier schlugen Unternehmensverkäufe wie beispielsweise die Trennung vom Osteuropageschäft der Lebensmitteltochter Real sowie Währungseffekte deutlich zu Buche. Ohne diese Effekte wäre der Umsatz Koch zufolge um 1,3 Prozent gestiegen.

Eine deutliche Trendverbesserung vermeldete Koch bei den Elektronikketten Media Markt und Saturn. Im vierten Quartal sei der deren Umsatz sowohl in Deutschland als auch im internationalen Geschäft merklich gestiegen - insgesamt um 3,1 Prozent.

Zu dem Wachstum hätten sowohl das stationäre Geschäft als auch die Online-Aktivitäten beigetragen. Noch vor drei Monaten hatte Koch geklagt, dass die Fußball-WM die Geschäfte nicht so stark beflügelt habe wie erhofft.

Auch die Warenhaustochter Kaufhof hat inzwischen ihr E-Commerce-Geschäft ausgebaut und konnte ihren Umsatz im vierten Quartal auch deshalb um 1,2 Prozent steigern.

Der Konzern bestätigte seine Prognose für das bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) und erwartet weiter einen leichten Zuwachs auf 1,75 Milliarden Euro.

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