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Michael B. Jordan führt „Inclusion Rider“ ein

Los Angeles. Mithilfe einer Vertragsklausel will Michael B. Jordan zukünftig Vielfalt am Filmset garantieren

Michael B. Jordan führt „Inclusion Rider“ ein

Michael B. Jordan 2016 bei der Europapremiere von "Creed". Foto: Will Oliver

„Black Panther“-Darsteller Michael B. Jordan (31) will Vielfalt am Filmset verpflichtend machen. Seine Produktionsfirma „Outlier Society“ werde bei allen zukünftigen Filmprojekten einen „Inclusion Rider“ anwenden - eine Klausel in Verträgen, die zum Beispiel die Anstellung von mehr Frauen oder Angehörigen von Minderheiten vor und hinter der Kamera vorsehen kann. Das gab Jordan auf Instagram bekannt.

Er habe in seiner bisherigen Karriere immer wieder mit starken Frauen und schwarzen Künstlern zusammengearbeitet und verstehe diesen Schritt als „Unterstützung der Frauen und Männer, die diesen Kampf anführen“.

Jordan griff damit offensichtlich die Oscar-Dankesrede von Schauspielerin Frances McDormand auf, die am vergangenen Sonntag vom „Inclusion Rider“ gesprochen und mit dem Begriff zunächst vielen ein Rätsel aufgegeben hatte. Es geht dabei um eine Klausel (inclusion rider) in Verträgen, dass man bei der Besetzung von Rollen oder der Anstellung von Mitarbeitern bei Drehs mehr Vielfalt verlangen könne. Die Idee beruht darauf, dass die Besetzung des Arbeitsplatzes die Anteile in der Bevölkerung widerspiegeln sollte.

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